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Es wird immer sicherer

Motorradfahren galt lange Zeit als etwas für die ganz Verwegenen und Unerschrockenen unter uns, zu gefährlich war es, mit einem heißen Feuerstuhl über die Landstraßen zu jagen. Die Zahlen des Statistischen Bundesamtes lassen uns aber frohen Mutes nach vorne blicken, denn die Zahl der tödlichen Motorradunfälle ist im Laufe der letzten Jahre merklich zurückgegangen. 

Trotz erhöhten Verkehrsaufkommens

Der Verkehr hat deutlich zugenommen, und dass die Zahl der Motorradunfälle trotzdem stark zurückgegangen ist hat verschiedene Gründe. Dies beginnt zuallererst beim Fahrer. Die Ausbildung zum Führerschein ist deutlich besser und intensiver geworden und hat viele Fahrer für die möglichen Gefahren sensibilisiert. Die Fähigkeiten der Motorradfahrer von heute sind somit deutlich besser, als die von vor 20 oder 30 Jahren. Doch nicht nur die Ausbildung der Motorradfahrer wurde verbessert, auch die der angehenden Autofahrer. Denn diese stellen immer noch die größte Gefahr für Motorradfahrer dar, und somit ist es mehr als richtig, ihnen das nötige Bewusstsein zu vermitteln.

Die Sicherheit der Motorräder 

Neben den Fahrern hat sich auch die Sicherheit der Fahrzeuge deutlich gesteigert. So galt es lange Zeit nur, dass das neue Model mehr Leistung als das alte haben musste, doch jetzt geht es um mehr. Die Assistenzsysteme der Maschinen der neuesten Generation sind ein wahres Feuerwerk der Technik. Traktionskontrolle, Kurven-ABS, Abstandswarner und vieles mehr helfen beim Vermeiden folgenschwerer Fahrfehler. 

Die Polizei schaut genauer hin 

Ein dritter wichtiger Aspekt ist die Arbeit der Polizei, denn auch diese hat ihren Anteil an den gesunkenen Unfallzahlen. Es wird mehr kontrolliert und strenger bestraft, dies hilft ebenso dabei, so manche unüberlegte Leichtsinnsfahrt rechtzeitig zu beenden. Dieser Aspekt zur Unfallreduzierung gefällt mitnichten jedem Biker, doch zeigt sich, dass er sehr wichtig ist. Die Anzahl der zugelassenen Motorräder steigt in Deutschland von Jahr zu Jahr, ohne dass wir mehr Straßen bekommen. Eine höhere Verkehrsdichte verlangt nach einem geregelten Miteinander, und hier kommt die Polizei ins Spiel.

Der allgemeine Trend ist somit sehr positiv, und wir dürfen hoffen, dass es so weitergehen wird.

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Tuning: Wo sind die Grenzen?

Prinzipiell sind dem Tuning keinerlei Grenzen gesetzt. Die Grenzen findet man eher, wenn man den Sinn, den die Umabauarbeiten haben, betrachtet. Meist hängen diese Grenzen also weniger von den Gesetzen ab, sondern viel mehr vom Fahrer, dessen persönlicher Einstellung, seinem Ästhetikempfinden und natürlich seinem Fahrvermögen.

Etwas, auf das alle Fahrer achten sollten und bei dem wahrscheinlich die ersten, wahrscheinlich selbstauferlegten, Grenzen gefunden werden, ist die Harmonie zwischen Fahrzeug und Fahrer. Dazu ist es wichtig, beim Tuning nicht ausschließlich auf die

Optik zu achten, sondern stets die Optimierung des Fahrgefühls in den Vordergrund zu stellen. Zu Beginn sollte der Fahrer also zunächst nach einem Problem suchen, das den Fahrer einschränkt und somit die gewollte Harmonie stört. Ist dieses erst einmal gefunden, liegt es an einem

effektiven Tuning, es aus der Welt zu schaffen und so die Leistung des Fahrers und des Fahrzeugs zu optimieren.

Die nächste Grenze, die beim Tuning meist unfreiwillig gesetzt wird, ist die des

Budgets. Effektives Tuning kostet meist eine Stange Geld, weshalb es am Fahrer liegt, Entscheidungen für und wider zu treffen. Hat man aber erst einmal genug Geld angespart, um sein Motorrad nach den eigenen Wünschen anzupassen, ist das was ganz Besonderes und immer individuell.

Da das Tuning nicht immer einfach zu meistern ist, lohnt es sich hier begabte Freunde um Hilfe zu bitten. Als Entlohnung kommt eine Motorradorte von Deine Torte, die sie selbst mit dem Bild des eigenen Motorrads individualisieren können, gut an.

Mindestens ebenso wichtig ist es zu wissen, an welchen Stellen man das Geld lieber nicht sparen sollte. Hierbei ist es essenziell, dass der Fahrer sich selbst gutes Wissen aneignet, das hinterher als die Grundlage für das perfekt auf die Wünsche zugeschnittene Fahrzeug dient. Ein kleiner Tipp am Rande: Nie bei den Reifen sparen!

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Motorräder — Gespanne

Sie werden Motorradgespanne, Motorrad mit Seitenwagen und Motorrad mit Beiwagen genannt. Bisweilen wird der Beiwagen auch als Boot bezeichnet. Einst waren Motorradgespanne Alltagsfahrzeuge, weil sich nur wenige ein Auto leisten konnten. Heutzutage sieht man Motorradgespanne eher selten auf den Straßen, weil viele den PKW als komfortabler empfinden. Jedoch existiert eine hartgesottene Szene, die mit ihren Motorrädern mit Seitenwagen zum Vergnügen unterwegs sind.

Die schönsten Motorradgespanne

Eines der schönsten Gespanne ist das Zündapp KS 750 Gespann, das einst für die Wehrmacht entwickelt wurde und heute noch vereinzelt auf den Straßen zu sehen ist. Ein Differenzial, das den Beiwagen angetrieben hat, konnte für Geländefahrten gesperrt werden. Auch der Rückwärtsgang war für damalige Verhältnisse eine Besonderheit. Das Gegenstück dazu war das nahezu baugleiche BMW R 75 Gespann, das ebenfalls über Rückwärtsgang, Differenzial und Seitenwagenantrieb verfügte.

Das begehrteste Motorradgespann in der DDR war die AWO, ein Viertakt-Motorrad mit Stoye-Seitenwagen. Der Konstrukteur Walter Stoye setzte kreativ neue Innovationen in der Seitenwagenkonstruktion um. Das Ergebnis waren technisch, hochwertige und ästhetische Seitenwagen. Durch eine Vermittlung von Paul Greifzu bekam die Firma Stoye den Zuschlag, für die neu entstandene AWO 425 einen Seitenwagen für ein Gespann zu präsentieren.

Restaurierung

Heute noch gibt es kleinere Unternehmen, die sich dem Umbau oder der Restaurierung von Oldtimer-Gespannfahrzeugen und Gespannfahrzeugen überhaupt widmen. Da bisweilen größere Teile sicher transportiert werden müssen, ist dafür eine optimale Fahrzeugeinrichtung essenziell. So helfen etwa Firmen wie Work System, einen sichereren Transport zu gewährleisten.

Motocross-Gespanne

Seitenwagenrennen fanden schon 1912 statt und die erste Weltmeisterschaft wurde 1949 ausgetragen. In den USA gab es in den 20er-Jahren Seitenwagen-Sandbahnrennen, die auch heute noch veranstaltet werden. Seit 1980 finden Motocross-Weltmeisterschaften in verschiedenen Klassen statt. Der Fahrer lenkt und bremst bei diesen Einsätzen und der Beifahrer hält das Gespann durch Gewichtsverlagerung in der Spur. Motocross-Gespanne sind Spezialanfertigungen und die Veranstaltungen bieten Nervenkitzel pur.

Gespann fahren

Wer denkt, weil er Motorrad fahren kann, kann er auch ein Motorradgespann fahren: weit gefehlt. Der Fahrer kann sich hierbei nicht in die Kurve legen, um die Fliehkraft zu hintertreiben. Legt sich der Fahrer etwa zu sehr in die Rechtskurve, wird sich der Seitenwagen in der Regel anheben. Wird in der Linkskurve die Fliehkraft zu groß, hopst das Gespann bestenfalls rechts weg und im schlimmsten Fall kann es kippen.

Wer ein Motorradgespann fahren möchte, braucht Fahrpraxis und Erfahrung, um sich und andere nicht zu gefährden. Ein paar Fahrstunden und Fahrkilometer reichen hier gewiss nicht aus. Motorradfahrer, die sich für das Fahren mit einem Motorradgespann interessieren, sollten viele Fahrstunden einplanen. Zudem ist es äußerst wichtig, vorausschauend und mit Bedacht zu fahren. Die meisten Fehler beim Gespann fahren kommen, wenn sich der Fahrer auf dem Gespann zu sicher fühlt. Hierbei kann es dann zu Fehleinschätzungen kommen. Fahrer, die sich sicher sind, neigen bisweilen leicht zu einer riskanten Fahrweise, in der neue, unerwartete und kritische Situationen entstehen können.

Fazit

So viel ist sicher: Ein Motorradgespann zu fahren macht Spaß. Motorräder mit Beiwagen sind optisch schön und sozusagen kultig. Und am schönsten ist es, mit Gleichgesinnten durch die Gegend zu brausen.

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Die Arbeit läuft auf Hochtouren

Die Elektromobilität ist für die Motorradbranche ein schwer zu stemmendes Eisen. Denn hier warten Probleme auf die Ingenieure, die es in dieser Form bei den Autos eher weniger gibt. Die Bayerischen Motoren Werke haben die Fachpresse daher vor wenigen Wochen nach Südfrankreich eingeladen. BMW besitzt im Süden Europas ein riesiges Testgelände, das man seinerzeit vom insolventen Reifenhersteller Kleber erworben hatten. Hier testet der Konzern hinter meterhohen Mauern auf einem Hochsicherheitsgelände die neuesten Errungenschaften. Ein Streckennetz von über fünfzig Kilometern, bestehend aus Schotterpisten und Hochgeschwindigkeitsstrecken, dient als erster Prüfstein für die neuesten Modelle.

Ein Prototyp, der es in sich hat

An jenem Tag wurde der Fachpresse das erste elektrifizierte Sportmotorrad aus dem Hause BMW vorgestellt. Es durften keine Fotos und Videoaufnahmen gemacht werden, es gab lediglich ein paar offizielle Bilder von der Veranstaltung. Das Motorrad, um das es ging, war optisch noch längst nicht in Serienreife. Relativ unemotional war sein Auftritt, doch darum sollte es nicht gehen. Das Fahren stand im Vordergrund oder, besser gesagt: die Freude am Fahren.

Schlägt die S1000R

Es gab ein Demonstrationsrennen, bei der das E-Bike gegen die Rennsemmel S1000R antrat. Aufgrund des enormen Drehmoments, den ein Elektromotor besitzt, konnte das E-Bike das Beschleunigungsrennen gewinnen. Bei 160 Kilometern pro Stunde lag das E-Bike vorne, bevor es von der S1000R überholt wurde. Bei kurvenreicher Streckenführung lag allerdings die S1000R weit vorne und offenbarte die Probleme der elektrischen Motorräder gnadenlos.

Elektrifizierte Motorräder sind deutlich schwerer, auch liegt der Schwerpunkt aufgrund der Batterien deutlich höher, was das Fahrverhalten ebenfalls negativ beeinflusst. Wenn dies alles nicht schon schlimm genug wäre, kommt noch ein weiteres No-Go obendrauf: Die Batterieleistung ist extrem schlecht. Bei elektrischen Autos wird auf eine ökonomische Fahrweise und auf Bremsrückgewinnungsenergie gesetzt, die Energie soll so effizient wie nur möglich eingesetzt werden.

Motorräder sind Spaßmobile

Entsprechend reißt der Fahrer am Gashahn und entsprechend schnell ist die Batterie leer. Bei der Hatz der beiden BMW-Maschinen war der Akku des E-Bikes in Windeseile aufgebraucht. Hinzu kommt, dass Motorräder gerne in den Alpen oder ähnlichen kurvenreichen Gegenden eingesetzt werden, das Netz an Schnellladestationen ist aber genau hier extrem dünn. Damit ist es auf absehbare Zeit kaum möglich, den Verbrennern den Rang abzulaufen. Anders als in der Stadt. Im urbanen Betrieb wird den elektrifizierten Zweirädern eine rosige Zukunft vorhergesagt, Hersteller wie der Schwede vassla.com bieten für diesen Einsatz die perfekten Gefährte.

BMW beließ es bei dieser kurzen Präsentation und wollte mit der Veranstaltung weniger auf den kommenden Launch eines neuen E-Bikes hinweisen, als auf die Probleme, die es zu überwinden gilt.

Auch Yamaha hat nicht mehr als einen schnöden Prototypen im Portfolio. Die benzinbetriebenen Bikes sind leistungstechnisch extrem weit entwickelt und die Messlatte liegt entsprechend hoch. Es wird vermutlich noch ein paar Jahre dauern und es werden noch große Schritte bei der Batterietechnik vonnöten sein, damit auch die großen Motorräder elektrisch betrieben werden können.

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Die Honda Wave

Sie ist ein wahres Kultobjekt und gilt als der VW Käfer der Motorräder. Seit den 1950er wird sie nun gebaut und ist seit dem schon viele Millionen Mal vom Band gelaufen. Ein wahrer Klassiker, der hierzulande eher unbekannt ist. Die Honda Wave ist unter verschiedenen Namen bekannt, als Honda Innova oder NF, ANF 125 oder als Supra. Doch auch unter diesen Bezeichnungen gibt es in Europa kaum Exemplare. Ihre größte Anhängerschaft befindet sich in Asien. Besonders in Thailand, Vietnam, Malaysia und Indonesien ist sie sehr verbreitet. Doch auch in den übrigen asiatischen Ländern gehört sie zum Straßenbild wie in Deutschland der VW Golf.

Mit 125 Kubikzentimetern mehr als ordentlich motorisiert

In ihrer aktuellen Ausführung hat sie ganze 125 Kubikzentimeter und einen Viertaktmotor, der über genügend Kraftreserven verfügt um eine vierköpfige Familie samt Hund und Einkauf sicher zu transportieren. Der Verbrauch liegt bei gerade einmal zwei Litern pro hundert Kilometern. Die ersten Modelle kamen mit weitaus weniger Motorleistung aus und mussten dabei ungleich mehr leisten. Denn das Besondere an dieser Maschine ist ihre Verwurzelung in der Geschichte und ihre Bedeutung für den wirtschaftlichen Aufstieg Asiens. Dieses Motorrad transportierte von den 1950er Jahren bis heute nahezu alles, was in Asien von A nach B gebracht werden musste. Seien es Möbel, Rinder oder Schweinehälften. Es gab und gibt beinahe nichts, was nicht schon auf einer Honda Wave transportiert worden ist. Die Bauweise ist eine Mischung aus Scooter und Motorrad, von beiden Seiten nur das Beste. Um sie zu fahren braucht man keinen Schuh zu tragen, dies geht auch Barfuß oder mit Flipflops. Hier ist Honda wirklich etwas Besonderes gelungen.

Ausdruck des wirtschaftlichen Aufschwungs

Diese Honda Wave war und ist stets ein Fahrzeug gewesen, dass sich jeder leisten konnte und das extrem zuverlässig und gleichzeitig unverwüstlich ist. Die Beladungskapazität ist legendär und übertrifft so manches Auto. Hier hat Honda den Menschen eine Maschine zur Verfügung gestellt, mit denen sie den Aufstieg meistern konnten. Noch immer ist sie das beliebteste Modell unter den Bewohnern mehrerer asiatischer Länder. Bei den Verleihern oder der jüngeren Generation rücken nun andere Modelle in den Fokus. Die Honda Wave hat eine Vier-Gang-Semiautomatik, bei der man die Gänge ohne zu Kuppeln wechseln kann. Die meisten bevorzugen mittlerweile lieber eine Vollautomatik, obwohl diese mehr Nach- als Vorteile hat. Hier scheint die Bequemlichkeit zu siegen.

Preislich stets im unteren Preissegment

Trotz ihrer robusten Bauweise und ihrer langjährigen Haltbarkeit war der Preis der Honda Wave stets günstig und erschwinglich. In Thailand kostet sie neu aktuell rund 50.000 THB, dies entspricht rund 1450 Euro. Ein Schnäppchen, denn hierfür erhält man ein Motorrad das gut und gerne 20 bis 30 Jahre halten wird, bei entsprechender Wartung und Pflege.

Die Zukunft ist ungewiss, denn die Trends bevorzugen inzwischen andere Modelle und Marken. Hier wird sich zeigen, ob die Menschen an ihrer liebgewonnenen Maschine festhalten wollen oder ob es Zeit für etwas Neues wird. Wir dürfen gespannt nach Asien blicken.

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Mit Sicherheit ins Motocross-Rennen

Motocross ist eine der spannendsten und spektakulärsten Sportarten überhaupt. Mit waghalsigen Sprüngen und rasanten Überholmanövern rasen die Motocross-Athleten über unwegsame Böden aus Sand und Lehm, über Hügel und Steilhänge. Dabei werden die Gelenke und der Rücken der Motocross-Sportler stark belastet. Außerdem ist die Gefahr von Stürzen groß und es kommt auch schonmal zu Zusammenstößen. Daher steht beim Motocross Sicherheit an erster Stelle.

Ohne Schutzausrüstung geht es beim Motocross nicht. Dazu gehören neben Schutzkleidung wie MX-Jacke, MX-Hose und Crosshelm auch Stiefel, Handschuhe, eine Brille sowie Rücken-, Schulter-, Nacken-, Brust- und Knieschutz. Hier schauen wir uns die wichtigsten Bestandteile einer MX-Schutzausrüstung an.

Knie- und Schulterschutz

Zum Schutz von Knie- und Schultergelenken empfehlen sich moderne Orthesen. Diese werden nach einem Gipsabdruck für die Gelenke jedes individuellen MX-Athleten angepasst. Die aus Carbon oder Kunststoff hergestellten Orthesen bieten optimalen Schutz, hohe Stabilität, leichtes Gewicht und hohen Tragekomfort.

Schutzjacke

Eine speziell für den MX-Sport hergestellte Protektorenjacke bietet den idealen Schutz gegen Verletzungen an Armen, Ellenbogen und Schultern. Darüber hinaus verfügen diese Jacken über eine zum Waschen herausnehmbare flexible Rückenplatte, die optimalen Schutz für den Rücken und die Wirbelsäule bietet. Beim Kauf einer Protektorenjacke ist darauf zu achten, dass die Jacke richtig passt und eng anliegt, damit sie beim Fahren nicht verrutschen kann.

Brustschutz

Ein Brustpanzer lässt sich gut mit der Protektorenjacke kombinieren. Brustpanzer werden wie Knie- und Schulterorthesen individuell angepasst und schützen bei einem Sturz vor Verletzungen im Brustbereich, einschließlich Rippen, innere Organe und Schlüsselbein. Sie bestehen aus unzerbrechlichem Kunststoff und zum Aufprallschutz sind hochwertige Schaumstoffelemente integriert. Ein Brustpanzer schützt auch vor auffliegenden Steinen.

Genickschutz

Bei Motocross-Rennen werden enorm hohe Geschwindigkeiten erreicht. Daher ist beim Kauf einer zureichenden Schutzausrüstung ein Nackenschutz zum Schutz vor Nackenverletzungen nicht außer Acht zu lassen. Diese bestehen aus verstärktem Carbon oder Kunststoff, sind leicht und bieten durch verschiedene Einstellungsmöglichkeiten perfekte Passform, hohen Tragekomfort und optimale Bewegungsfreiheit.

Kopfschutz

Die Verlässlichkeit des Helms ist beim Motocross-Rennen von höchster Bedeutung. Bei der Wahl des richtigen Crosshelms ist die Auswahl groß. Man sollte dabei unbedingt auf die Qualität, Passform, die Außenschale, die Innenpolster und die Belüftung des Helms achten. Die Qualität ist bei MX-Helmen markenübergreifend relativ groß, da es bestimmte Prüfnormen gibt, die alle MX-Helme erfüllen müssen. Viele Helme verfügen über zum Waschen herausnehmbare Innenpolster. Manche Helme besitzen ein Luftsystem, mit dem die Innenpolster aufgepumpt werden können. Damit ist die ideale Passform stets gewährleistet.

Augenschutz

Eine gute Crossbrille ist beim Motocross-Rennen unentbehrlich. Sollen die Augen gut geschützt sein, so hat man im Idealfall für jedes Wetter die passende Brille. Erhältlich sind neben Sonnenbrillen auch Brillen für Regen oder hohe Luftfeuchtigkeit. Will man vermeiden, dass die Brille anläuft, so sollte man sich für eine Brille mit Doppelglas entscheiden. Wie bei aller anderen Schutzausrüstung ist es wichtig, das die Brille richtig passt und nicht verrutschen kann.

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Spritztour? Aber mit Sicherheit!

Endlich ist es wieder soweit! Der Sommer ist in vollem Gange und somit beginnt nun wieder die schönste Zeit des Jahres, um sich von seinem Auto zu verabschieden und von nun an den Asphalt mit dem geliebten Motorrad zu bearbeiten. Die wärmste Jahreszeit bietet sich dafür bestens an. Neben den perfekten Wetterbedingungen ist auch der verminderte Berufsverkehr ein Argument, um besonders an sonnigen Tagen seine Maschine auf Hochtouren zu bringen.

Allerdings sollten die sommerlichen Temperaturen und leeren Straßen Motorradfahrer nicht zu einer halsbrecherischen Fahrweise oder Raserei anstacheln. Denn es gilt weiterhin: Wer sich für zwei anstatt vier Räder entscheidet, bewegt sich im Straßenverkehr im Zweifelsfall gefährlicher als Pkw-Fahrer. Diese Aussage ist nicht nur eine der Standardfloskeln derer, die mit dem besonderen Gefühl einer Spritztour nichts anfangen können, sondern auch die bittere Wahrheit. Dies bestätigt ein Bericht des WDR aus dem Jahr 2017, bezogen auf die Aussagen des NRW-Innenministeriums, indem davon berichtet wird, dass die Zahl der tödlichen Motorradunfälle im Vergleich zu 2016 enorm angestiegen ist und besonders Fahranfänger gefährdet sind.

Daher sollten sich Motorradfahrer, trotz der Verlockung von Höchstgeschwindigkeiten, immer bewusst sein, welche Risiken die Fortbewegung auf dem Bike birgt und sich, wie auch andere Verkehrsteilnehmer, auf der Straße nicht unnötig in Gefahr bringen.

Auch sollten die erhöhten Temperaturen keine Ausrede dafür sein, auf die nötige Schutzkleidung zu verzichten und auf leichte Jeans und Pullover umzusteigen. Genauso ist der Einsatz von sicheren Motorradstiefeln nicht zu verharmlosen, da, wie viele Zweiradbesitzer immer noch unterschätzen, auch das richtige Schuhwerk bei Unfällen immens dazu beiträgt, Verletzungen zu vermeiden und sicherstellt, dass die Füße nicht zu schnell abkühlen, was im Sommer aber ein eher geringeres Problem darstellen sollte.

Wenn man dem Drang nach kühlem Fahrtwind, der einem durch die Haare gleitet, doch widersteht und man sich dazu entscheidet keinen Helm bei einer Motorradfahrt zu tragen, setzt man sich nicht nur einer erhöhten Gefahr im Verkehr aus, sondern macht sich zusätzlich vor dem Gesetz strafbar. Da nämlich das Tragen eines richtigen Motorradhelmes Teil der Straßenverkehrsordnung ist und es dementsprechend geahndet wird, wenn kein Helm vorhanden, besser gesagt: getragen wird. Allerdings ist es nicht gesetzlich festgeschrieben, dass eine zusätzliche Schutzkleidung bei Benutzung des Motorrads getragen werden muss. Wenn es im schlimmsten Fall aber zu einem Unfall gekommen ist, bei dem keine optionale Sicherheitskleidung vorhanden war, kann dies von einigen Gerichten als Mitschuld mangels Schutzbekleidung geahndet werden und Sie somit mehr belasten.

Deswegen sollte vor jeder Spritztour immer erst Wert auf die Sicherheit gelegt werden, bevor der Spaß auf der Straße beginnt.

Also wenn Sie das nächste Mal ihre Maschine aus der Garage holen, um mit den Kollegen eine Spritztour zu machen, denken Sie daran im Vorhinein, sich selbst mithilfe der passenden Ausrüstung und während der Fahrt ihr Umfeld, durch vorausschauendes Fahren, zu schützen. Damit sind Sie auch im hohen Alter noch in der Lage, so viele Touren zu machen, wie Ihre Maschine es Ihnen ermöglicht.

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