Archive for category Tuning Nachrichten
Frau und Motorrad: Eine gute Kombination
Posted by matteo in Tuning Nachrichten on Mai 7th, 2024
Das Motorradfahren ist längst nicht mehr nur den Herren vorbehalten.Aauch immer mehr Damen entdecken die Freude an dieser Art der Fortbewegung. Für viele Frauen ist das Motorradfahren nicht nur ein Zeitvertreib, sondern ein Ausdruck von Freiheit und Abenteuerlust. Das Gefühl des Windes im Gesicht, das Brummen des Motors unter sich zu spüren und die endlosen Straßen vor sich zu haben, sind für viele Motorradfahrerinnen eine Quelle der Freude und Befreiung.

Schon im späten 19. Jahrhundert, als Motorräder gerade erst aufkamen, wagten sich mutige Frauen auf diese Maschinen. Einige der frühesten Pionierinnen waren Frauen wie Bessie Stringfield, die in den 1930er-Jahren als schwarze Motorradfahrerin bekannt wurde. Diese Frauen brachen gesellschaftliche Normen und prägten maßgeblich das Bild des Motorradfahrens.
Jedoch ist nicht nur die Freude am Motorradfahren wichtig, sondern auch Kleidung, die nicht zwickt und drückt. Die richtige Unterwäsche spielt eine entscheidende Rolle, speziell ein BH sollte gut sitzen, damit er keine Schmerzen und Rötungen verursacht. Frauen sollten sich hier für einen Sport BH Damen von aim’n entscheiden.
Warum ein Damen Sport BH von aim’n?
Ein guter BH gibt Halt, formt eine elegante Silhouette, bietet höchsten Tragekomfort und stärkt das Selbstbewusstsein einer Frau. Mit einem Damen Sport BH von aim`n bist du sicher, dass jede Passform dir eine umwerfende Kontur verleiht. Und das Beste daran: Er bleibt an Ort und Stelle und drückt nicht, denn ein schlecht sitzender BH kann dir das Leben ungemütlich machen und sogar gesundheitliche Probleme verursachen. Mit den Sport BHs für Damen von aim`n brauchst du dir darüber keine Sorgen zu machen. Sie bestehen aus schweißresistentem Material, sodass du nicht ins Schwitzen gerätst. Sie sind bequem und schneiden auch nicht in die Schultern ein. Außerdem hast du eine tolle Auswahl zwischen vielen verschiedenen Modellen und Farben.
Nicht nur ein hochwertiger BH ist beim Motorradfahren wichtig. Die optimale Motorradbekleidung besteht aus Motorradjacke, -hose und -schuhen. Sie sollten aus robusten Materialien wie Leder oder Textilien sein, die die Haut vor Straßenabrieb schützen können. Verstärkte Bereiche an den Ellbogen, Schultern, Knien und Hüften sollten zusätzlichen Schutz bieten.
Die Geschichte des Tunings
Posted by matteo in Tuning Nachrichten on April 15th, 2019
Der Begriff Tuning stammt aus der Musik und beschreibt den Vorgang des Stimmens der Instrumente. Aus den 1960er Jahren ist bekannt, dass die Techniker von Yamaha die Musikabteilung um Hilfe baten, damit sie bei der Abstimmung der Auspuffanlagen halfen. Sie berechneten alle Komponenten der Anlagen und entwickelten ein Auspuffsystem, das sich tatsächlich auch besser anhörte.
Die 250er Motorräder der Marke wurden mit den neuen Auspuffanlagen so erfolgreich, dass sie sogar die Rundenzeiten der großen 500er schlugen.
In den 1970er Jahren wurden dann vor allen die fahrtechnischen Möglichkeiten der Motorräder verbessert, das heißt, dass die Fahrwerke und Stoßdämpfer verbessert wurden. Zu dieser Zeit wurden die Motoren noch getrennt von den Rahmen getunt und es entstanden nur selten balancierte Fahrzeuge, deren Komponenten aufeinander abgestimmt waren.
Besonders in England wurden von der Firma Rickmann oder Harris qualitativ hochwertige Rahmen hergestellt, die mit leistungsstarken Motoren aus japanischer Herstellung ausgerüstet wurden. Für Rennfahrer waren die Rahmen aus englischer Produktion zu dieser Zeit die beste Wahl, weil sie leichter und präziser gefertigt wurden als die Rahmen aus Japan.
Die einzige Ausnahme machte der Schweizer Fritz Egli, der seit 1966 Rahmen für englische und japanische Motorräder baut.
Viele Hersteller versuchten, seine vereinfachten Rohrrahmen nachzubauen, erreichten aber nie die Qualität des Vorbilds.
Auch Bimota startete zuerst mit der Entwicklung von Rahmen. Der Legende nach stürzte Massimo Tamburini mit einer Honda CB 750 durch das instabile Fahrwerk des japanischen Motorrads. Er entwickelte daraufhin einen Rohrrahmen für den Motor. Er war der erste der Honda Bimotas, die die Marke später berühmt machte,
Erst in den 1990er konnte im Rahmenbau ein großer Fortschritt gemacht werden, als Aluminium nutzbar gemacht werden konnte. Viele Unternehmen fingen in den 90er Jahren an, die Fahrwerkskomponenten der Motorräder zu verbessern und die Superbike und Supersport Serie trieben die Entwicklungen noch weiter an. Jetzt konnten Serienmotorräder in einer eigenen Klasse antreten, die stark modifiziert werden konnten. Die Hersteller begannen Motorräder zu entwickeln, deren Rahmen und Motoren bereits ab Werk für die Serie eingesetzt werden konnten.
In den 1990er Jahren startete auch das optische Tuning in der Motorrad-Industrie. Zuerst mit den leichten und stabileren Carbon Teilen, die lange Zeit nur mit Klarlack versehen wurden. Erst viel später konnte das Material auch für Räder und Fahrwerkteile verwendet werden, als der Preis des Materials dies erlaubte.
Motorrad-Tuning für Behinderte
Posted by matteo in Tuning Nachrichten on Dezember 27th, 2018
In Krefeld hat sich Wilhelm Költgen auf das Tuning von Motorräder für Behinderte spezialisiert. Dies ermöglicht auch gehandicapten Personen, weiterhin auf dem Motorrad die Freiheit zu genießen.
Dem Kraftfahrzeugmeister fehlt selber seit der Geburt die rechte Hand. Schon seit Jahren hat er sich auf den Umbau von Motorrädern konzentriert, die Behinderten erlaubt, sich auf zwei Rädern fortzubewegen.
Selbst wenn seine Kunden einseitig gelähmt sind, findet der Fachmann die Möglichkeit, um den Fahrspaß wieder gewährleisten zu können. In diesem Fall wird aus dem Motorrad ein Dreirad, das auch mit einer Lähmung gefahren werden kann. Dafür werden alle Kontrollelemente auf eine Seite verlegt.
Wer nicht mit einem Dreirad fahren möchte, dem baut der Meister eine pneumatische Anlage ein, mit der das Motorrad automatisch durch zwei Stützräder vor dem Umfallen gesichert wird. In weniger als einer Sekunde können sie ausfahren und mit mehr als 200 Kilogramm Schubkraft das Zweirad sichern. Sobald das Motorrad wieder anfährt, werden die zwei Räder wieder automatisch eingefahren.
In den letzten Jahren hat Költgen schon vielen Menschen mit Behinderung geholfen. Über 4.000 Kunden hat er in den letzten Jahrzehnten wieder das Motorradfahren ermöglicht. Dafür ist mit jedem Kunden ein vorbereitendes Gespräch nötig, da jede Behinderung andere Ansprüche an das Motorrad stellt. Nur weni
ge Maschinen, die der Tüftler in den letzten Jahrzehnten umgebaut hat, ähnelten sich, bei keiner konnte er genau gleich vorgehen.
Er sieht seine Aufgabe aber noch viel umfangreicher. Da einige seiner Kunden auch durch einen Motorradunfall behindert wurden, sieht er seine Aufgabe auch in einer psychischen Kontrolle der Fahrtüchtigkeit. Wenn das Trauma des Unfalls noch nicht verarbeitet wurde, rät er seinen Kunden auch schon einmal von einem Umbau ab. Falls er nicht sicher ist, hat er ein eigenes Fahrschulmotorrad, auf dem er die Kunden auch schon einmal von einem Fahrlehrer auf ihre Fahrtüchtigkeit prüfen lässt.
Alle umgebauten Motorräder, die die Werkstatt in Krefeld verlassen, sollen sicher sein. Deswegen lässt er jedes seiner Motorräder vom TÜV Rheinland prüfen, bevor er es seinem Kunden übergibt. Er ist stolz darauf, dass keiner seiner Kunden sich bis jetzt ernsthaft auf seinen Umbauten verletzt hat.
Für viele Menschen mit Behinderung ist der Krefelder die letzte Möglichkeit, um selber wieder Motorrad fahren zu können. Viele der Modifikationen sind so geschickt entwickelt worden, dass niemand sie von normalen Motorrädern auf der Straße unterscheiden kann. Das ist für viele Kunden wichtig, da sie ihre Behinderung auf dem Zweirad vergessen möchten.
Wilhelm Költgen ist ein Motorrad-Tuner der besonderen Art – Hut ab!
Motor Tuning ist nicht für alle
Posted by matteo in Tuning Nachrichten on November 14th, 2018
Ein ganz wichtiger Aspekt beim Motorentuning sind die persönlichen Fahrkünste: Macht es Sinn, ein schon schnelles Motorrad noch schneller zu machen und welche Konsequenzen hat es?
Die heutigen Sportmotorräder erreichen locker die 200 PS Grenze und wiegen meistens nicht mehr als 200 Kilogramm. Das sind Werte, die nur richtige Profis wirklich nutzen können. Auf der Straße lassen sie sich aber auf keine Fälle nutzen, dies ist nur auf den Rennstrecken möglich.
Wenn ein modernes 1000 Kubikzentimeter-Motorrad getunt wird, dann ist es dementsprechend schwieriger zu fahren. Bei diesen Motoren liegt die maximale Leistung weit über 10.000 Umdrehungen und die müssen erst einmal kontrolliert eingesetzt werden. Die meisten normalen Fahrer werden mit getunten Motorrädern erst einmal langsamer sein als mit Serienfahrzeugen.
Bei den großen V-Twins ist es besonders in den USA üblich, durch Tuning ein paar PS mehr heraus zu holen. Die Technik dieser Motoren ist aber im Vergleich zu den aktuellen japanischen Motoren sehr grobschlächtig. Diese Motoren sind auf ein großes Drehmoment ausgerichtet und nicht unbedingt, um auf dem Nürburgring bessere Rundenzeiten zu machen.
Trotzdem ist der Tuning Markt für Harleys in den USA immens. Kunden können alles kaufen und ihre Motoren bis auf fast drei Liter aufrüsten. Der Leistungsgewinn liegt dabei noch nicht einmal über 100 PS, da die Motoren nicht auf große Drehzahlen ausgelegt sind.
In Deutschland erscheint uns dieser Tuning-Drang recht sinnlos, wir sind aber auch in Deutschland nicht viel logisc
her. Es existiert ein riesiger Tuning Markt für kleine Motoren, die für Motorroller und Kleinkrafträder benutzt werden. Es erscheint, genauso wie bei den Harleys, unlogisch, hunderte von Euros auszugeben, um ein oder zwei PS mehr aus einem Motor mit weniger als 150 Kubikzentimeter herauszukitzeln.
Schon nach kurzer Zeit wird jedem Beobachter klar, dass auch beim Motorentuning der Sinn keine große Rolle spielt. Die Leistung der Motoren wird nicht unbedingt für schnellere Beschleunigungszeiten oder Höchstgeschwindigkeiten genutzt, es ist einfach eine Möglichkeit, sich von der Masse abzusetzen.
Der Zubehörmarkt kann aufgrund dessen in drei verschiedene Sparten aufgeteilt werden. Der größte Markt sind die optischen Verbesserungen, gefolgt von den Sicherheitseinrichtungen und dann erst das Motorentuning. Der Zubehörmarkt und einige Hersteller haben sich schon lange auf die besonderen Wünsche eingestellt. Besonders bei Harley Davidson ist das Angebot von Zubehör, Kleidung und zusätzlichen Teilen riesig. Der Hersteller aus Milwaukee gibt an, dass er schon fast 50 Prozent seiner Umsätze mit dem Zubehör macht.
Andere Hersteller erreichen diese Zahlen noch bei Weitem nicht, sind aber auch auf dem besten Weg, komplette Programme anzubieten. Obwohl die Preise des Zubehörs oft viel teurer sind als vergleichbare Produkte von anderen Herstellern, verlassen sich immer mehr Kunden lieber auf die Namen der Hersteller. Die Markenaffinität der Motorradfahrer hilft den Herstellern, einen wichtigen Markt zu bedienen.
Neuer Bußgeldkatalog für 2018
Posted by matteo in Tuning Nachrichten on Juli 27th, 2018
Das Motorrad-Tuning kann nicht nur positive Folgen haben, besonders wenn die Umbauten nicht vom deutschen TÜV abgenommen werden.
Für das Jahr 2018 wurde eine neue Bußgeldtabelle veröffentlicht. Jetzt werden Lärm- und Abgasbelästigungen mit 10 Euro bestraft und wenn die Betriebserlaubnis durch geänderte und neue Teile erloschen ist, dann werden sogar 90 Euro fällig.
Wenn die Verkehrssicherheit durch Umbauten gefährdet wird oder die zulässigen Abmessungen des Motorrads überschritten werden, dann werden nicht nur 90 oder 60 Euro fällig, der Besitzer bekommt auch einen Punkt in Flensburg.
Deswegen ist es immer ratsam jede bauliche Veränderung beim TÜV abnehmen zu lassen. Bei vielen Teilen reicht zwar meistens eine allgemeine Betriebserlaubnis, die meisten Verbesserungen müssen aber abgenommen werden, besonders wenn es um die Motorleistu
ng geht.
Nach der Vorführung beim TÜV ist aber noch nicht alles geschafft. Auch wenn die Ingenieure keine Bedenken haben und ein positives Prüfergebnis ausgestellt haben, muss noch die Änderung im Fahrzeugschein beantragt werden.
Alle diese Vorgänge kosten Zeit und Geld. Deswegen sollte jeder Motorradfahrer sich schon vor Beginn der Änderung am Motorrad Gedanken über den Aufwand und die Kosten machen. Das Risiko die Teile nicht eintragen zu lassen, kann Strafen zur Folge haben und bei einem Unfall sogar den Versicherungsschutz erlöschen lassen.
Außer den legalen Folgen kann es auch für den Motorradfahrer wichtig sein, dass die Veränderungen von den Ingenieuren des TÜVs für sicher befunden werden. Das gibt dem Piloten die Sicherheit, dass das Motorrad auch weiterhin sicher im Straßenverkehr bewegt werden kann. So können auch keine Dritten durch veränderte Teile gefährdet werden.
Tuning liegt im Trend
Posted by matteo in Tuning Nachrichten on Juni 7th, 2018
In Deutschland wurden im letzten Jahr 140.609 Motorräder verkauft. Viele dieser Motorräder werden individualisiert oder getunt.
Der Renner unter den Verbesserungen ist die Auspuffanlage. Den Besitzern ist sie einfach zu klobig oder sie wollen einen besseren Sound. Viele dieser Anlagen bieten die Möglichkeit, die Dezibelkiller auszubauen, was natürlich gegen die Vorschriften ist.
Aber auch die vielen kleinen Teile am Motorrad werden gerne ausgetauscht, um ein ganz eigenes Motorrad zu besitzen. Darunter fallen Blinker, Fußrasten oder das Lenkrad, unter vielen anderen Modifikationen.
Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) hat jetzt festgestellt, dass die Änderungen an Motorrädern immer mehr der Optik gelten und immer weniger der Motorleistung. Vi
elen Motorradbesitzer soll aber nicht bewusst sein, dass auch kleine Veränderungen die Betriebserlaubnis erlöschen lassen können.
Einer der wichtigste Punkt beim Kauf von Zubehörteilen ist die Allgemeine Betriebserlaubnis oder die EG Betriebserlaubnis, die dem Käufer die Sicherheit geben, dass das Teil auch die erforderlichen Sicherheitsstandards erfüllt. Teile ohne eine Betriebserlaubnis sind zwar viel billiger, können aber auch die gesetzlichen Vorschriften nicht erfüllen.
Werden die günstigen Teile verbaut, kann der Fahrer ernsthafte Probleme bekommen. Nach einem Unfall werden Motorräder grundsätzlich von der Versicherung untersucht. Selbst wenn das Teil nicht für den Unfall verantwortlich ist, kann die Versicherung den Versicherungsschutz erlöschen lassen und Zahlungen verweigern.