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Die Tuning-Rennszene in Deutschland
Posted by matteo in Alles über Tuning on Februar 2nd, 2019
In Deutschland gibt es einige verrückte Rennkategorien. Wer Interesse daran hat, kann getunte Fahrzeuge in allen Größen bewundern und auch selber Rennen fahren.
Das Verrückteste, was ich in letzter Zeit gesehen habe, war ein 50-Kubikzentimeter-Roller, der komplett ohne jede Verkleidung auf einem Sprint-Rennen über die Viertelmeile gefahren wurde. Die kleine Maschine machte erst gar keinen imposanten Eindruck, sie sah eher wie der verunglückte Versuch aus, aus einem Fahrrad eine Rakete zu machen.
Bis das kleine Monster gestartet wurde. Der Motor hörte sich an wie eine Motorsäge auf Steroiden. Der Start war eindrucksvoll, der kleine Motor schaffte es sogar, Gummi auf dem Straßenbelag zu lassen und der Roller beschleunigte auf der Viertelmeile bis auf 140 Kilometer pro Stunde.
Das war sehr eindrucksvoll und mir wurde bestätigt, dass er noch nicht einmal einer der schnellsten Vertreter der Szene war. In Deutschland werden viele Rennen ausgetragen, die normale Motorradfahrer wohl eher als Spinnerei bezeichnen würden. Sie vermitteln aber ihren eigenen Charme und sind besonders für Besucher sehr interessant.
Ich selber habe mir schon vorgenommen, die nächsten Roller-Rennen und auch noch andere verrückte Ideen zu unterstützen. Ich hoffe wir sehen uns dort bald!
Luftfilter-Tuning
Posted by matteo in Alles über Tuning on Januar 5th, 2019
Der Luftfilter ist eines der beliebtesten Teile, um die Leistung eines Motors zu erhöhen. Welche Vorteile und Nachteile bietet der Austausch des Luftfilters?
Der Luftfilter hat eine wichtige Funktion. Der Motor benötigt für die Verbrennung des Kraftstoffs große Mengen an Sauerstoff. Diese werden mit dem Kraftstoff vermischt und im Brennraum des Zylinders verbrannt. Dabei können Teile, die mit der Luft in den Zylinder transportiert werden, große Schäden anrichten oder auch nur den Verschleiß der Komponenten vergrößern. Der Luftfilter ist also wichtig für die Funktion des Motors. Er hilft auch, die Ansauggeräusche des Motors zu dämpfen.
Die von den Herstellern verbauten Filter sin
d auf Sicherheit ausgelegt und nicht auf bessere Leistung. Wenn der Motor die Möglichkeit hat, mehr Sauerstoff anzusaugen, hat er auch mehr Leistung. Solange gesichert wird, dass die Luft ausreichend gefiltert wird, ist das in Ordnung, solange die Ansauggeräusche nicht zu groß werden.
Die Leistungssteigerung durch Sportfilter ist nicht besonders groß, wenn nicht auch andere Komponenten des Motors verbessert werden. Die Risiken, die durch den Austausch entstehen, können aber fatal für den Motor sein. Außer dass bei einem offenen Filter auch mehr Kraftstoff benötigt wird, kann die allgemeine Betriebserlaubnis dadurch erlöschen.
Mit Sicherheit ins Motocross-Rennen
Posted by matteo in Uncategorized on Januar 2nd, 2019
Motocross ist eine der spannendsten und spektakulärsten Sportarten überhaupt. Mit waghalsigen Sprüngen und rasanten Überholmanövern rasen die Motocross-Athleten über unwegsame Böden aus Sand und Lehm, über Hügel und Steilhänge. Dabei werden die Gelenke und der Rücken der Motocross-Sportler stark belastet. Außerdem ist die Gefahr von Stürzen groß und es kommt auch schonmal zu Zusammenstößen. Daher steht beim Motocross Sicherheit an erster Stelle.

Ohne Schutzausrüstung geht es beim Motocross nicht. Dazu gehören neben Schutzkleidung wie MX-Jacke, MX-Hose und Crosshelm auch Stiefel, Handschuhe, eine Brille sowie Rücken-, Schulter-, Nacken-, Brust- und Knieschutz. Hier schauen wir uns die wichtigsten Bestandteile einer MX-Schutzausrüstung an.

Knie- und Schulterschutz
Zum Schutz von Knie- und Schultergelenken empfehlen sich moderne Orthesen. Diese werden nach einem Gipsabdruck für die Gelenke jedes individuellen MX-Athleten angepasst. Die aus Carbon oder Kunststoff hergestellten Orthesen bieten optimalen Schutz, hohe Stabilität, leichtes Gewicht und hohen Tragekomfort.
Schutzjacke
Eine speziell für den MX-Sport hergestellte Protektorenjacke bietet den idealen Schutz gegen Verletzungen an Armen, Ellenbogen und Schultern. Darüber hinaus verfügen diese Jacken über eine zum Waschen herausnehmbare flexible Rückenplatte, die optimalen Schutz für den Rücken und die Wirbelsäule bietet. Beim Kauf einer Protektorenjacke ist darauf zu achten, dass die Jacke richtig passt und eng anliegt, damit sie beim Fahren nicht verrutschen kann.
Brustschutz
Ein Brustpanzer lässt sich gut mit der Protektorenjacke kombinieren. Brustpanzer werden wie Knie- und Schulterorthesen individuell angepasst und schützen bei einem Sturz vor Verletzungen im Brustbereich, einschließlich Rippen, innere Organe und Schlüsselbein. Sie bestehen aus unzerbrechlichem Kunststoff und zum Aufprallschutz sind hochwertige Schaumstoffelemente integriert. Ein Brustpanzer schützt auch vor auffliegenden Steinen.
Genickschutz
Bei Motocross-Rennen werden enorm hohe Geschwindigkeiten erreicht. Daher ist beim Kauf einer zureichenden Schutzausrüstung ein Nackenschutz zum Schutz vor Nackenverletzungen nicht außer Acht zu lassen. Diese bestehen aus verstärktem Carbon oder Kunststoff, sind leicht und bieten durch verschiedene Einstellungsmöglichkeiten perfekte Passform, hohen Tragekomfort und optimale Bewegungsfreiheit.
Kopfschutz
Die Verlässlichkeit des Helms ist beim Motocross-Rennen von höchster Bedeutung. Bei der Wahl des richtigen Crosshelms ist die Auswahl groß. Man sollte dabei unbedingt auf die Qualität, Passform, die Außenschale, die Innenpolster und die Belüftung des Helms achten. Die Qualität ist bei MX-Helmen markenübergreifend relativ groß, da es bestimmte Prüfnormen gibt, die alle MX-Helme erfüllen müssen. Viele Helme verfügen über zum Waschen herausnehmbare Innenpolster. Manche Helme besitzen ein Luftsystem, mit dem die Innenpolster aufgepumpt werden können. Damit ist die ideale Passform stets gewährleistet.
Augenschutz
Eine gute Crossbrille ist beim Motocross-Rennen unentbehrlich. Sollen die Augen gut geschützt sein, so hat man im Idealfall für jedes Wetter die passende Brille. Erhältlich sind neben Sonnenbrillen auch Brillen für Regen oder hohe Luftfeuchtigkeit. Will man vermeiden, dass die Brille anläuft, so sollte man sich für eine Brille mit Doppelglas entscheiden. Wie bei aller anderen Schutzausrüstung ist es wichtig, das die Brille richtig passt und nicht verrutschen kann.
Motorrad-Tuning für Behinderte
Posted by matteo in Tuning Nachrichten on Dezember 27th, 2018
In Krefeld hat sich Wilhelm Költgen auf das Tuning von Motorräder für Behinderte spezialisiert. Dies ermöglicht auch gehandicapten Personen, weiterhin auf dem Motorrad die Freiheit zu genießen.
Dem Kraftfahrzeugmeister fehlt selber seit der Geburt die rechte Hand. Schon seit Jahren hat er sich auf den Umbau von Motorrädern konzentriert, die Behinderten erlaubt, sich auf zwei Rädern fortzubewegen.
Selbst wenn seine Kunden einseitig gelähmt sind, findet der Fachmann die Möglichkeit, um den Fahrspaß wieder gewährleisten zu können. In diesem Fall wird aus dem Motorrad ein Dreirad, das auch mit einer Lähmung gefahren werden kann. Dafür werden alle Kontrollelemente auf eine Seite verlegt.
Wer nicht mit einem Dreirad fahren möchte, dem baut der Meister eine pneumatische Anlage ein, mit der das Motorrad automatisch durch zwei Stützräder vor dem Umfallen gesichert wird. In weniger als einer Sekunde können sie ausfahren und mit mehr als 200 Kilogramm Schubkraft das Zweirad sichern. Sobald das Motorrad wieder anfährt, werden die zwei Räder wieder automatisch eingefahren.
In den letzten Jahren hat Költgen schon vielen Menschen mit Behinderung geholfen. Über 4.000 Kunden hat er in den letzten Jahrzehnten wieder das Motorradfahren ermöglicht. Dafür ist mit jedem Kunden ein vorbereitendes Gespräch nötig, da jede Behinderung andere Ansprüche an das Motorrad stellt. Nur weni
ge Maschinen, die der Tüftler in den letzten Jahrzehnten umgebaut hat, ähnelten sich, bei keiner konnte er genau gleich vorgehen.
Er sieht seine Aufgabe aber noch viel umfangreicher. Da einige seiner Kunden auch durch einen Motorradunfall behindert wurden, sieht er seine Aufgabe auch in einer psychischen Kontrolle der Fahrtüchtigkeit. Wenn das Trauma des Unfalls noch nicht verarbeitet wurde, rät er seinen Kunden auch schon einmal von einem Umbau ab. Falls er nicht sicher ist, hat er ein eigenes Fahrschulmotorrad, auf dem er die Kunden auch schon einmal von einem Fahrlehrer auf ihre Fahrtüchtigkeit prüfen lässt.
Alle umgebauten Motorräder, die die Werkstatt in Krefeld verlassen, sollen sicher sein. Deswegen lässt er jedes seiner Motorräder vom TÜV Rheinland prüfen, bevor er es seinem Kunden übergibt. Er ist stolz darauf, dass keiner seiner Kunden sich bis jetzt ernsthaft auf seinen Umbauten verletzt hat.
Für viele Menschen mit Behinderung ist der Krefelder die letzte Möglichkeit, um selber wieder Motorrad fahren zu können. Viele der Modifikationen sind so geschickt entwickelt worden, dass niemand sie von normalen Motorrädern auf der Straße unterscheiden kann. Das ist für viele Kunden wichtig, da sie ihre Behinderung auf dem Zweirad vergessen möchten.
Wilhelm Költgen ist ein Motorrad-Tuner der besonderen Art – Hut ab!
Motor Tuning ist nicht für alle
Posted by matteo in Tuning Nachrichten on November 14th, 2018
Ein ganz wichtiger Aspekt beim Motorentuning sind die persönlichen Fahrkünste: Macht es Sinn, ein schon schnelles Motorrad noch schneller zu machen und welche Konsequenzen hat es?
Die heutigen Sportmotorräder erreichen locker die 200 PS Grenze und wiegen meistens nicht mehr als 200 Kilogramm. Das sind Werte, die nur richtige Profis wirklich nutzen können. Auf der Straße lassen sie sich aber auf keine Fälle nutzen, dies ist nur auf den Rennstrecken möglich.
Wenn ein modernes 1000 Kubikzentimeter-Motorrad getunt wird, dann ist es dementsprechend schwieriger zu fahren. Bei diesen Motoren liegt die maximale Leistung weit über 10.000 Umdrehungen und die müssen erst einmal kontrolliert eingesetzt werden. Die meisten normalen Fahrer werden mit getunten Motorrädern erst einmal langsamer sein als mit Serienfahrzeugen.
Bei den großen V-Twins ist es besonders in den USA üblich, durch Tuning ein paar PS mehr heraus zu holen. Die Technik dieser Motoren ist aber im Vergleich zu den aktuellen japanischen Motoren sehr grobschlächtig. Diese Motoren sind auf ein großes Drehmoment ausgerichtet und nicht unbedingt, um auf dem Nürburgring bessere Rundenzeiten zu machen.
Trotzdem ist der Tuning Markt für Harleys in den USA immens. Kunden können alles kaufen und ihre Motoren bis auf fast drei Liter aufrüsten. Der Leistungsgewinn liegt dabei noch nicht einmal über 100 PS, da die Motoren nicht auf große Drehzahlen ausgelegt sind.
In Deutschland erscheint uns dieser Tuning-Drang recht sinnlos, wir sind aber auch in Deutschland nicht viel logisc
her. Es existiert ein riesiger Tuning Markt für kleine Motoren, die für Motorroller und Kleinkrafträder benutzt werden. Es erscheint, genauso wie bei den Harleys, unlogisch, hunderte von Euros auszugeben, um ein oder zwei PS mehr aus einem Motor mit weniger als 150 Kubikzentimeter herauszukitzeln.
Schon nach kurzer Zeit wird jedem Beobachter klar, dass auch beim Motorentuning der Sinn keine große Rolle spielt. Die Leistung der Motoren wird nicht unbedingt für schnellere Beschleunigungszeiten oder Höchstgeschwindigkeiten genutzt, es ist einfach eine Möglichkeit, sich von der Masse abzusetzen.
Der Zubehörmarkt kann aufgrund dessen in drei verschiedene Sparten aufgeteilt werden. Der größte Markt sind die optischen Verbesserungen, gefolgt von den Sicherheitseinrichtungen und dann erst das Motorentuning. Der Zubehörmarkt und einige Hersteller haben sich schon lange auf die besonderen Wünsche eingestellt. Besonders bei Harley Davidson ist das Angebot von Zubehör, Kleidung und zusätzlichen Teilen riesig. Der Hersteller aus Milwaukee gibt an, dass er schon fast 50 Prozent seiner Umsätze mit dem Zubehör macht.
Andere Hersteller erreichen diese Zahlen noch bei Weitem nicht, sind aber auch auf dem besten Weg, komplette Programme anzubieten. Obwohl die Preise des Zubehörs oft viel teurer sind als vergleichbare Produkte von anderen Herstellern, verlassen sich immer mehr Kunden lieber auf die Namen der Hersteller. Die Markenaffinität der Motorradfahrer hilft den Herstellern, einen wichtigen Markt zu bedienen.
Sinnvolles Tuning
Posted by matteo in Motorentuning für Motorräder on Oktober 13th, 2018
Unter den Begriff Tuning fällt nicht nur die Verbesserung der Motorleistung. Wie auch bei den Autos, bei denen der Verbau von Spoilern auch zum Tuning gehört, gibt es auch bei Motorrädern sinnvolle Verbesserungen.
Die Vertragshändler und der Zubehörhandel bieten viele Möglichkeiten an, das Leben eines Motorradfahrers sicherer und angenehmer zu gestalten. Wie dies im Einzelnen aussehen mag, bleibt jedem selbst überlassen. Für einen ist der Fuchsschwanz der Inbegriff der Individualisierung, andere investieren lieber in eine Motorradjacke mit Airbag.
Die Möglichkeiten sind sehr vielfältig und letztendlich kann jeder selber entscheiden, was für ihn am wichtigsten ist. All dies bezeichne ich als sinnvolles Tuning, solange die Siche
rheit des Motorrads nicht gefährdet wird. Bei einigen Motorradmarken ist der Kult zur einzigartigen Maschine schon fast bis zum Ende ausgereizt. Verchromte Zündkerzenabdeckungen, Sitzheizungen und individualisierte Seitenabdeckungen werden schon seit Langem angeboten. Dazu kommen Socken, Shirts und Windjacken mit den Emblemen der Marke, Alles was den Motorrad-Fan glücklich macht.
Der Wunsch zum individuellen Motorrad wird von unzähligen Lieferanten kommerziell bedient. Da kann es schon einmal passieren, dass der stolze Besitzer eines Motorrads mehr für die Individualisierungen bezahlt, als für das Motorrad selber.
Jeder wie er möchte, letztendlich ist ein Motorrad Ausdruck der Persönlichkeit.
Wartung ist besser als jedes Tuning!
Posted by matteo in Motorentuning für Motorräder on September 14th, 2018

Seit meinem ersten Mofa habe ich versucht, mehr Leistung aus dem Zweirad herauszukitzeln. Mal mit mehr Erfolg und manchmal auch mit katastrophalen Konsequenzen. Und wenn das eine nicht geklappt, habe ich etwas anderes versucht. Wirklich zufriedenstellend gebracht hat aber nichts davon.
Alle technikversierten Biker werden sich schon mit dem Motorentuning beschäftigt haben und mehr oder weniger gute Erfolge erzielt haben. Bei einigen Motorrädern können schon mit kleinen Veränderungen große Erfolge erzielt werden, bei anderen ist die Veränderung einzelner Komponenten nur erfolgreich, wenn alle anderen involvierten Teile auch geändert werden. Dann kann das Tuning sehr kompliziert werden und nur mit aufwendigen technischen Mitteln erfolgreich sein.
Generell ist das Tuning von Motoren eine filigrane und langwierige Aufgabe, da ein Motor nur dann gut arbeitet, wenn alle Komponenten aufeinander abgestimmt werden. Es reicht nicht, einfach einen großen Vergaser oder einen offenen Luftfilter einzubauen, da sich dadurch nur de
r Verbrauch erhöht und nicht die eigentliche Leistung. Die Veränderungen müssen also gut aufeinander abgestimmt werden. Das kann seine Zeit dauern, besonders wenn die erforderlichen technischen Einrichtungen nicht zur Verfügung stehen.
Was ich also in den ganzen Jahren gelernt habe, ist: Eine gute Wartung ist viel erfolgreicher als halbherzige Veränderungen an den Motoren. Wenn alle Teile am Motorrad gut funktionieren, das Öl und die Zündkerzen rechtzeitig gewechselt werden und der Luftfilter sauber ist, dann wird die Laufleistung des Motors erhöht und die maximale Leistung des Motors steht zu jeder Zeit zur Verfügung.
Bevor das Tuning an dem Motor eines Motorrads gestartet wird, ist es wichtig, genau über die verschiedenen involvierten Komponenten Bescheid zu wissen: Welche Aufgaben und Funktionen übernehmen sie und wie stehen sie im Verhältnis zu den Modifikationen, die vorgenommen werden sollen? Nur den Vergaser oder die Einspritzanlage zu verändern, macht keinen Sinn, wenn nicht auch der Zylinderkopf und die Abgasanlage entsprechend geändert werden. Die halbherzigen
Veränderungen verursachen nur einen höheren Verbrauch und beanspruchen einige Komponenten überdurchschnittlich hoch, sodass die Laufleistung des Motors eingeschränkt wird.
Die Ingenieure bei den Herstellern machen sich viel Arbeit und Gedanken bei der Konstruktion der Motoren und entwickeln die Komponenten so, dass sie die maximale Leistung erreichen und eine optimale Laufleistung garantieren. Wir müssen die Arbeit dieser Ingenieure wertschätzen und erst dann Veränderungen vornehmen, wenn wir uns klar sind, welche Risiken wir eingehen.
Genau aus diesem Grund ist – wie schon gesagt – die Wartung einer der wichtigsten Punkte bei dem Tuning von Motoren. Je mehr Leistung ein Motor bringt, desto öfter sollten das Öl und die Filter gewechselt werden. Nur so kann eine möglichst lange Laufleistung garantiert werden.
Aus meiner Erfahrung rate ich jedem, erst genau über die Veränderungen und die Konsequenzen nachzudenken, bevor Änderungen an den Motoren vorgenommen werden. Es lohnt sich viel mehr, ein paar Euro in die Hand zu nehmen und in ein gutes Öl zu investieren.
Chiptuning
Posted by matteo in Motorentuning für Motorräder on August 8th, 2018

Die Überschrift ist eigentlich falsch, bei Motorrädern kann nicht wie bei Autos einfach ein Chip gewechselt werden. Bei Motorrädern drehte es sich in erster Linie um die elektronische Steuerung der Zündung und der Einspritzanlage.
Bei allen Motorrädern, die in den letzten 20 Jahren hergestellt wurden, wird zumindest die Zündung elektronisch gesteuert. Es handelt sich dabei meistens um ein kleines schwarzes Plastikgehäuse mit Inhalt, das häufig unter dem Sitz verbaut ist.
Damit ein Motorrad bei allen Drehzahlen die volle Leistung bringen kann, muss die Zündung bei höheren Drehzahlen früher ausgelöst werden. Nur so kann gewährleistet werden, dass das Benzin- und Sauerstoffgemisch im Zylinder optimal explodieren kann. Je schneller der Motor dreht, desto früher muss die Zündung erfolgen.
Um dies zu gewährleisten, muss die elektronische Steuerung (CDI) einige Informationen erhalten. Das Wichtigste ist die Drehzahl, die meistens am Schwungrad mit einem Sensor erfasst wird. Weiterhin können je nach Bauart auch noch andere Informationen eingelesen werden, wie zum Beispiel die Temperatur. Moderne Motorräder steuern mit dem CDI auch die Einspritzanlage, die je nach Drehzahlbereich optimiert werden kann.
Das CDI ist also das elektronische Gehirn eines Motorrads, das dafür sorgt, dass der Motor in jedem Drehzahlbereich sauber läuft. Die Hersteller von
Motorrädern geben den Benutzern meist keine Möglichkeit, in den Ablauf einzugreifen. Die CDIs sind so voreingestellt, dass der Motor möglichst wenig Kraftstoff verbraucht, bei allen Drehzahlen rund läuft und eine möglichst lange Lebensdauer des Motors garantiert wird. Für den Standardeinsatz ist ein Motorrad damit bestens bedient.
Im Zubehörhandel werden elektronische Steuereinheiten angeboten, die es dem Benutzer erlauben, durch einen Knopf mehrere Voreinstellungen zu nutzen und mit dem Computer die einzelnen Werte der Steuerung zu manipulieren. Für normale Piloten ist dies normalerweise nicht sinnvoll. Im Endurosport zum Beispiel können die verschiedenen Einstellungen aber sehr hilfreich sein. Wenn der Untergrund schlammig und glatt ist, ist es hilfreich, wenn der Motor die Leistung sanft liefert. Bei trockenem und festem Untergrund soll der Motor aggressiv sein und die höchste Leistung liefern. Mit einer elektronischen Steuerung, die durch einen Knopf die Auswahl der einzelnen Einstellungen ermöglicht, bietet das Motorrad dem Fahrer große Vorteile.
Auch bei getunten Motoren hilft eine elektronische Steuerung, die mit dem Computer verändert werden kann, die komplette Motorleistung zu erreichen. Durch die Möglichkeit, die Zündung und die Einspritzanlage in jedem Drehzahlbereich anzupassen, können getunte Motoren optimal eingestellt werden. Für den privaten Benutzer sind diese Anlagen aber meist sinnlos.
Spritztour? Aber mit Sicherheit!
Posted by matteo in Uncategorized on August 6th, 2018
Endlich ist es wieder soweit! Der Sommer ist in vollem Gange und somit beginnt nun wieder die schönste Zeit des Jahres, um sich von seinem Auto zu verabschieden und von nun an den Asphalt mit dem geliebten Motorrad zu bearbeiten. Die wärmste Jahreszeit bietet sich dafür bestens an. Neben den perfekten Wetterbedingungen ist auch der verminderte Berufsverkehr ein Argument, um besonders an sonnigen Tagen seine Maschine auf Hochtouren zu bringen.

Allerdings sollten die sommerlichen Temperaturen und leeren Straßen Motorradfahrer nicht zu einer halsbrecherischen Fahrweise oder Raserei anstacheln. Denn es gilt weiterhin: Wer sich für zwei anstatt vier Räder entscheidet, bewegt sich im Straßenverkehr im Zweifelsfall gefährlicher als Pkw-Fahrer. Diese Aussage ist nicht nur eine der Standardfloskeln derer, die mit dem besonderen Gefühl einer Spritztour nichts anfangen können, sondern auch die bittere Wahrheit. Dies bestätigt ein Bericht des WDR aus dem Jahr 2017, bezogen auf die Aussagen des NRW-Innenministeriums, indem davon berichtet wird, dass die Zahl der tödlichen Motorradunfälle im Vergleich zu 2016 enorm angestiegen ist und besonders Fahranfänger gefährdet sind.
Daher sollten sich Motorradfahrer, trotz der Verlockung von Höchstgeschwindigkeiten, immer bewusst sein, welche Risiken die Fortbewegung auf dem Bike birgt und sich, wie auch andere Verkehrsteilnehmer, auf der Straße nicht unnötig in Gefahr bringen.
Auch sollten die erhöhten Temperaturen keine Ausrede dafür sein, auf die nötige Schutzkleidung zu verzichten und auf leichte Jeans und Pullover umzusteigen. Genauso ist der Einsatz von sicheren Motorradstiefeln nicht zu verharmlosen, da, wie viele Zweiradbesitzer immer noch unterschätzen, auch das richtige Schuhwerk bei Unfällen immens dazu beiträgt, Verletzungen zu vermeiden und sicherstellt, dass die Füße nicht zu schnell abkühlen, was im Sommer aber ein eher geringeres Problem darstellen sollte.
Wenn man dem Drang nach kühlem Fahrtwind, der einem durch die Haare gleitet, doch widersteht und man sich dazu entscheidet keinen Helm bei einer Motorradfahrt zu tragen, setzt man sich nicht nur einer erhöhten Gefahr im Verkehr aus, sondern macht sich zusätzlich vor dem Gesetz strafbar. Da nämlich das Tragen eines richtigen Motorradhelmes Teil der Straßenverkehrsordnung ist und es dementsprechend geahndet wird, wenn kein Helm vorhanden, besser gesagt: getragen wird. Allerdings ist es nicht gesetzlich festgeschrieben, dass eine zusätzliche Schutzkleidung bei Benutzung des Motorrads getragen werden muss. Wenn es im schlimmsten Fall aber zu einem Unfall gekommen ist, bei dem keine optionale Sicherheitskleidung vorhanden war, kann dies von einigen Gerichten als Mitschuld mangels Schutzbekleidung geahndet werden und Sie somit mehr belasten.
Deswegen sollte vor jeder Spritztour immer erst Wert auf die Sicherheit gelegt werden, bevor der Spaß auf der Straße beginnt.
Also wenn Sie das nächste Mal ihre Maschine aus der Garage holen, um mit den Kollegen eine Spritztour zu machen, denken Sie daran im Vorhinein, sich selbst mithilfe der passenden Ausrüstung und während der Fahrt ihr Umfeld, durch vorausschauendes Fahren, zu schützen. Damit sind Sie auch im hohen Alter noch in der Lage, so viele Touren zu machen, wie Ihre Maschine es Ihnen ermöglicht.
Neuer Bußgeldkatalog für 2018
Posted by matteo in Tuning Nachrichten on Juli 27th, 2018
Das Motorrad-Tuning kann nicht nur positive Folgen haben, besonders wenn die Umbauten nicht vom deutschen TÜV abgenommen werden.
Für das Jahr 2018 wurde eine neue Bußgeldtabelle veröffentlicht. Jetzt werden Lärm- und Abgasbelästigungen mit 10 Euro bestraft und wenn die Betriebserlaubnis durch geänderte und neue Teile erloschen ist, dann werden sogar 90 Euro fällig.
Wenn die Verkehrssicherheit durch Umbauten gefährdet wird oder die zulässigen Abmessungen des Motorrads überschritten werden, dann werden nicht nur 90 oder 60 Euro fällig, der Besitzer bekommt auch einen Punkt in Flensburg.
Deswegen ist es immer ratsam jede bauliche Veränderung beim TÜV abnehmen zu lassen. Bei vielen Teilen reicht zwar meistens eine allgemeine Betriebserlaubnis, die meisten Verbesserungen müssen aber abgenommen werden, besonders wenn es um die Motorleistu
ng geht.
Nach der Vorführung beim TÜV ist aber noch nicht alles geschafft. Auch wenn die Ingenieure keine Bedenken haben und ein positives Prüfergebnis ausgestellt haben, muss noch die Änderung im Fahrzeugschein beantragt werden.
Alle diese Vorgänge kosten Zeit und Geld. Deswegen sollte jeder Motorradfahrer sich schon vor Beginn der Änderung am Motorrad Gedanken über den Aufwand und die Kosten machen. Das Risiko die Teile nicht eintragen zu lassen, kann Strafen zur Folge haben und bei einem Unfall sogar den Versicherungsschutz erlöschen lassen.
Außer den legalen Folgen kann es auch für den Motorradfahrer wichtig sein, dass die Veränderungen von den Ingenieuren des TÜVs für sicher befunden werden. Das gibt dem Piloten die Sicherheit, dass das Motorrad auch weiterhin sicher im Straßenverkehr bewegt werden kann. So können auch keine Dritten durch veränderte Teile gefährdet werden.