Archive for category Alles über Tuning

Motorrad-Tuning in der Zukunft

Wer einmal erfahren möchte, wie Tuning in der Zukunft aussehen wird, der sollte eine Probefahrt bei Zero vereinbaren.

Dass die Zeit der Verbrennungsmotoren ihrem Ende zugeht, das ist kein Geheimnis mehr. Wer aber wissen möchte, wie die Zukunft aussieht, der kann sich bei Zero das Motorrad der Zukunft anschauen, fahren und auch kaufen.

Wer behauptet, dass Motorräder der Zukunft keine nennenswerte Geräusche mehr machen, der untertreibt stark. Die Zero S macht selbst bei voller Beschleunigung nur das Geräusche eines lauten Bartschneiders. Die Antriebstechnik Z-Force des Unternehmens garantiert ein absolut geräuschloses Fahren, ohne Kupplung und immer mit dem vollen Drehmoment.

Mit dem Handy können alle Fahrwerte eingestellt werden. Die Höchstgeschwindigkeit sowie das maximale Drehmoment lassen sich per App konfigurieren. Dafür bekommt der Fahrer auch die Kosten pro Kilometer und den Vergleichswert für den Verbrauch mit einem Motorrad mit Verbrennungsmotor geliefert.

Ich höre jetzt schon die Kritiker, die Reichweite sei noch nicht akzeptabel. Die Zero S erweitert die Reichweite pro Stunde an der Steckdose um 137 Kilometer und das an der ganz normalen Steckdose. Mit voller Batterie können über 350 Kilometer zurückgelegt werden, je nach gewählter Batteriegröße.

Was aber auch den grössten Kritiker überzeugen wird, sind die Wartungskosten. Es fallen keine Kosten mehr für Öl, Zündkerzen, Kupplung, Filter, Kette, usw., an. Der Motor treibt mit einem Keilriemen direkt das Hinterrad an, das einzige bewegliche Teil an dem ganzen Motorrad.

Die Zero S kann ganz nach den eigenen Bedürfnissen konfiguriert werden. Mehr Batterieleistung oder lieber weniger Gewicht. Der Motor leistet ganze 60 PS bei 5.300 Umdrehungen und das Motorrad wird mit einer Fünf-Jahres-Garantie ausgeliefert.

Die Zukunft des Tunings steht schon beim Zero Händler. Die Frage ist, wie lange wir noch warten werden, bis wir sie akzeptieren. Mir gefällt das Motorrad sehr gut, zum Teil, weil es wie ein normales Motorrad aussieht und nicht wie aus dem Film Tron.

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Die Tuning-Rennszene in Deutschland

In Deutschland gibt es einige verrückte Rennkategorien. Wer Interesse daran hat, kann getunte Fahrzeuge in allen Größen bewundern und auch selber Rennen fahren.

Das Verrückteste, was ich in letzter Zeit gesehen habe, war ein 50-Kubikzentimeter-Roller, der komplett ohne jede Verkleidung auf einem Sprint-Rennen über die Viertelmeile gefahren wurde. Die kleine Maschine machte erst gar keinen imposanten Eindruck, sie sah eher wie der verunglückte Versuch aus, aus einem Fahrrad eine Rakete zu machen.

Bis das kleine Monster gestartet wurde. Der Motor hörte sich an wie eine Motorsäge auf Steroiden. Der Start war eindrucksvoll, der kleine Motor schaffte es sogar, Gummi auf dem Straßenbelag zu lassen und der Roller beschleunigte auf der Viertelmeile bis auf 140 Kilometer pro Stunde.

Das war sehr eindrucksvoll und mir wurde bestätigt, dass er noch nicht einmal einer der schnellsten Vertreter der Szene war. In Deutschland werden viele Rennen ausgetragen, die normale Motorradfahrer wohl eher als Spinnerei bezeichnen würden. Sie vermitteln aber ihren eigenen Charme und sind besonders für Besucher sehr interessant.

Ich selber habe mir schon vorgenommen, die nächsten Roller-Rennen und auch noch andere verrückte Ideen zu unterstützen. Ich hoffe wir sehen uns dort bald!

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Luftfilter-Tuning

Der Luftfilter ist eines der beliebtesten Teile, um die Leistung eines Motors zu erhöhen. Welche Vorteile und Nachteile bietet der Austausch des Luftfilters?

Der Luftfilter hat eine wichtige Funktion. Der Motor benötigt für die Verbrennung des Kraftstoffs große Mengen an Sauerstoff. Diese werden mit dem Kraftstoff vermischt und im Brennraum des Zylinders verbrannt. Dabei können Teile, die mit der Luft in den Zylinder transportiert werden, große Schäden anrichten oder auch nur den Verschleiß der Komponenten vergrößern. Der Luftfilter ist also wichtig für die Funktion des Motors. Er hilft auch, die Ansauggeräusche des Motors zu dämpfen.

Die von den Herstellern verbauten Filter sind auf Sicherheit ausgelegt und nicht auf bessere Leistung. Wenn der Motor die Möglichkeit hat, mehr Sauerstoff anzusaugen, hat er auch mehr Leistung. Solange gesichert wird, dass die Luft ausreichend gefiltert wird, ist das in Ordnung, solange die Ansauggeräusche nicht zu groß werden.

Die Leistungssteigerung durch Sportfilter ist nicht besonders groß, wenn nicht auch andere Komponenten des Motors verbessert werden. Die Risiken, die durch den Austausch entstehen, können aber fatal für den Motor sein. Außer dass bei einem offenen Filter auch mehr Kraftstoff benötigt wird, kann die allgemeine Betriebserlaubnis dadurch erlöschen.

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Die Öhlins-Geschichte

Kenth Öhlins war ein passionierter Motocross-Fahrer in den 1970er Jahren. Es wunderte ihn, dass die Fahrwerke der Motorräder in dieser Zeit nicht auf dem gleichen technischen Niveau waren wie die Motoren.

In der Werkstatt seines Vaters hatte er die Möglichkeit, die Stoßdämpfer der Motocross-Motorräder auseinander zu nehmen. Er erkannte, dass die normalen Stoßdämpfer nicht für die Ansprüche der Fahrer ausgelegt waren. Er fing an, einen Stoßdämpfer zu entwickeln, der seinen eigenen Ansprüchen gerecht wurde. Dafür nutzte er hochwertige Rohmaterialien und stellte eine exakte Produktion sicher.

Er gründete 1976 Öhlins Racing und konnte mit dem Team schon im zweiten Jahr die Weltmeisterschaft gewinnen. Öhlins stellte bis dahin nur Stoßdämpfer für Motocross- und Enduro-Motorräder her und unterstützte die Fahrer auch während der Wettbewerbe.

Erst viel später entwickelte Öhlins auch Stoßdämpfer für die schnelleren Straßenmotorräder. Auch in dieser Sparte war das Unternehmen durch die große Qualität und die Unterstützung der Fahrer sehr erfolgreich. Der Ruf der Marke verbreitete sich sehr schnell, sodass Öhlins Dämpfer heutzutage zu den besten Dämpfern der Industrie gehören.

Durch den großen Erfolg bei den Zweirädern wurde der Sprung zu den Autos viel einfacher. In kurzer Zeit etablierte sich das Unternehmen bei den Tourenwagen und in der Formel 1. Für Modena Lamborghini wurde das erste erfolgreiche Öhlins Fahrwerk in der Formel 1 entwickelt.

Die Qualität der Stoßdämpfer und die außergewöhnliche Präzision der Produkte haben viele professionelle Fahrer in den letzten Jahren überzeugt und viele Hersteller bauen heute die Produkte der Marke in ihren hochwertigen Serienfahrzeugen ein. Mit dem TTX Konzept und den konstanten Weiterentwicklungen hat das kleine Unternehmen den Markt in kurzer Zeit erobert. Heute gehören Öhlins Stoßdämpfer zu der Grundausstattung jedes Rennstalls.

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Warum erlischt der Versicherungsschutz durch das Tuning?

Bei jedem Umbau riskiert der Besitzer, die allgemeine Betriebserlaubnis zu verlieren. Warum dies so ist, soll der folgende Text erklären.

Jeder Hersteller, der in Deutschland Motorräder für den Straßenverkehr verkauft, muss eine allgemeine Betriebserlaubnis beantragen. Die bestätigt, dass das Fahrzeug den deutschen Standards und Gesetzen entspricht. Aufgrund der Betriebserlaubnis kann das Fahrzeug in Deutschland zugelassen und benutzt werden.

Durch Veränderungen an dem Fahrzeug kann die Allgemeine Betriebserlaubnis aber entzogen werden. Das gilt für:

  • den Umbau der Abgasanlage, der die Lautstärke und die Abgase verändert. Dadurch soll verhindert werden, dass das Fahrzeug nicht lauter wird und die Umwelt nicht mehr schädigt als das Serienfahrzeug.
  • Veränderungen, durch die eine Gefährdung im Straßenverkehr entstehen. Das kann durch Veränderung der Bremsen, Reifen und Federung, usw. entstehen.
  • Umbauten, die die Leistung oder Art des Fahrzeugs ändern.

Alle Teile, die eins der vorher genannten Probleme auslösen, müssen eine allgemeine Betriebserlaubnis haben oder durch den TÜV genehmigt werden. Es reicht aber nicht nur, die ABE zu besitzen, sie müssen auch eingetragen werden. Die lokalen Prüfstellen geben gerne Auskunft über die Teile, die eingetragen werden müssen und die Teile, für die es reicht, eine allgemeine Betriebserlaubnis zu besitzen.

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