Archive for 2019

Die Arbeit läuft auf Hochtouren

Die Elektromobilität ist für die Motorradbranche ein schwer zu stemmendes Eisen. Denn hier warten Probleme auf die Ingenieure, die es in dieser Form bei den Autos eher weniger gibt. Die Bayerischen Motoren Werke haben die Fachpresse daher vor wenigen Wochen nach Südfrankreich eingeladen. BMW besitzt im Süden Europas ein riesiges Testgelände, das man seinerzeit vom insolventen Reifenhersteller Kleber erworben hatten. Hier testet der Konzern hinter meterhohen Mauern auf einem Hochsicherheitsgelände die neuesten Errungenschaften. Ein Streckennetz von über fünfzig Kilometern, bestehend aus Schotterpisten und Hochgeschwindigkeitsstrecken, dient als erster Prüfstein für die neuesten Modelle.

Ein Prototyp, der es in sich hat

An jenem Tag wurde der Fachpresse das erste elektrifizierte Sportmotorrad aus dem Hause BMW vorgestellt. Es durften keine Fotos und Videoaufnahmen gemacht werden, es gab lediglich ein paar offizielle Bilder von der Veranstaltung. Das Motorrad, um das es ging, war optisch noch längst nicht in Serienreife. Relativ unemotional war sein Auftritt, doch darum sollte es nicht gehen. Das Fahren stand im Vordergrund oder, besser gesagt: die Freude am Fahren.

Schlägt die S1000R

Es gab ein Demonstrationsrennen, bei der das E-Bike gegen die Rennsemmel S1000R antrat. Aufgrund des enormen Drehmoments, den ein Elektromotor besitzt, konnte das E-Bike das Beschleunigungsrennen gewinnen. Bei 160 Kilometern pro Stunde lag das E-Bike vorne, bevor es von der S1000R überholt wurde. Bei kurvenreicher Streckenführung lag allerdings die S1000R weit vorne und offenbarte die Probleme der elektrischen Motorräder gnadenlos.

Elektrifizierte Motorräder sind deutlich schwerer, auch liegt der Schwerpunkt aufgrund der Batterien deutlich höher, was das Fahrverhalten ebenfalls negativ beeinflusst. Wenn dies alles nicht schon schlimm genug wäre, kommt noch ein weiteres No-Go obendrauf: Die Batterieleistung ist extrem schlecht. Bei elektrischen Autos wird auf eine ökonomische Fahrweise und auf Bremsrückgewinnungsenergie gesetzt, die Energie soll so effizient wie nur möglich eingesetzt werden.

Motorräder sind Spaßmobile

Entsprechend reißt der Fahrer am Gashahn und entsprechend schnell ist die Batterie leer. Bei der Hatz der beiden BMW-Maschinen war der Akku des E-Bikes in Windeseile aufgebraucht. Hinzu kommt, dass Motorräder gerne in den Alpen oder ähnlichen kurvenreichen Gegenden eingesetzt werden, das Netz an Schnellladestationen ist aber genau hier extrem dünn. Damit ist es auf absehbare Zeit kaum möglich, den Verbrennern den Rang abzulaufen. Anders als in der Stadt. Im urbanen Betrieb wird den elektrifizierten Zweirädern eine rosige Zukunft vorhergesagt, Hersteller wie der Schwede vassla.com bieten für diesen Einsatz die perfekten Gefährte.

BMW beließ es bei dieser kurzen Präsentation und wollte mit der Veranstaltung weniger auf den kommenden Launch eines neuen E-Bikes hinweisen, als auf die Probleme, die es zu überwinden gilt.

Auch Yamaha hat nicht mehr als einen schnöden Prototypen im Portfolio. Die benzinbetriebenen Bikes sind leistungstechnisch extrem weit entwickelt und die Messlatte liegt entsprechend hoch. Es wird vermutlich noch ein paar Jahre dauern und es werden noch große Schritte bei der Batterietechnik vonnöten sein, damit auch die großen Motorräder elektrisch betrieben werden können.

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Die Honda Wave

Sie ist ein wahres Kultobjekt und gilt als der VW Käfer der Motorräder. Seit den 1950er wird sie nun gebaut und ist seit dem schon viele Millionen Mal vom Band gelaufen. Ein wahrer Klassiker, der hierzulande eher unbekannt ist. Die Honda Wave ist unter verschiedenen Namen bekannt, als Honda Innova oder NF, ANF 125 oder als Supra. Doch auch unter diesen Bezeichnungen gibt es in Europa kaum Exemplare. Ihre größte Anhängerschaft befindet sich in Asien. Besonders in Thailand, Vietnam, Malaysia und Indonesien ist sie sehr verbreitet. Doch auch in den übrigen asiatischen Ländern gehört sie zum Straßenbild wie in Deutschland der VW Golf.

Mit 125 Kubikzentimetern mehr als ordentlich motorisiert

In ihrer aktuellen Ausführung hat sie ganze 125 Kubikzentimeter und einen Viertaktmotor, der über genügend Kraftreserven verfügt um eine vierköpfige Familie samt Hund und Einkauf sicher zu transportieren. Der Verbrauch liegt bei gerade einmal zwei Litern pro hundert Kilometern. Die ersten Modelle kamen mit weitaus weniger Motorleistung aus und mussten dabei ungleich mehr leisten. Denn das Besondere an dieser Maschine ist ihre Verwurzelung in der Geschichte und ihre Bedeutung für den wirtschaftlichen Aufstieg Asiens. Dieses Motorrad transportierte von den 1950er Jahren bis heute nahezu alles, was in Asien von A nach B gebracht werden musste. Seien es Möbel, Rinder oder Schweinehälften. Es gab und gibt beinahe nichts, was nicht schon auf einer Honda Wave transportiert worden ist. Die Bauweise ist eine Mischung aus Scooter und Motorrad, von beiden Seiten nur das Beste. Um sie zu fahren braucht man keinen Schuh zu tragen, dies geht auch Barfuß oder mit Flipflops. Hier ist Honda wirklich etwas Besonderes gelungen.

Ausdruck des wirtschaftlichen Aufschwungs

Diese Honda Wave war und ist stets ein Fahrzeug gewesen, dass sich jeder leisten konnte und das extrem zuverlässig und gleichzeitig unverwüstlich ist. Die Beladungskapazität ist legendär und übertrifft so manches Auto. Hier hat Honda den Menschen eine Maschine zur Verfügung gestellt, mit denen sie den Aufstieg meistern konnten. Noch immer ist sie das beliebteste Modell unter den Bewohnern mehrerer asiatischer Länder. Bei den Verleihern oder der jüngeren Generation rücken nun andere Modelle in den Fokus. Die Honda Wave hat eine Vier-Gang-Semiautomatik, bei der man die Gänge ohne zu Kuppeln wechseln kann. Die meisten bevorzugen mittlerweile lieber eine Vollautomatik, obwohl diese mehr Nach- als Vorteile hat. Hier scheint die Bequemlichkeit zu siegen.

Preislich stets im unteren Preissegment

Trotz ihrer robusten Bauweise und ihrer langjährigen Haltbarkeit war der Preis der Honda Wave stets günstig und erschwinglich. In Thailand kostet sie neu aktuell rund 50.000 THB, dies entspricht rund 1450 Euro. Ein Schnäppchen, denn hierfür erhält man ein Motorrad das gut und gerne 20 bis 30 Jahre halten wird, bei entsprechender Wartung und Pflege.

Die Zukunft ist ungewiss, denn die Trends bevorzugen inzwischen andere Modelle und Marken. Hier wird sich zeigen, ob die Menschen an ihrer liebgewonnenen Maschine festhalten wollen oder ob es Zeit für etwas Neues wird. Wir dürfen gespannt nach Asien blicken.

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Motorrad-Tuning in der Zukunft

Wer einmal erfahren möchte, wie Tuning in der Zukunft aussehen wird, der sollte eine Probefahrt bei Zero vereinbaren.

Dass die Zeit der Verbrennungsmotoren ihrem Ende zugeht, das ist kein Geheimnis mehr. Wer aber wissen möchte, wie die Zukunft aussieht, der kann sich bei Zero das Motorrad der Zukunft anschauen, fahren und auch kaufen.

Wer behauptet, dass Motorräder der Zukunft keine nennenswerte Geräusche mehr machen, der untertreibt stark. Die Zero S macht selbst bei voller Beschleunigung nur das Geräusche eines lauten Bartschneiders. Die Antriebstechnik Z-Force des Unternehmens garantiert ein absolut geräuschloses Fahren, ohne Kupplung und immer mit dem vollen Drehmoment.

Mit dem Handy können alle Fahrwerte eingestellt werden. Die Höchstgeschwindigkeit sowie das maximale Drehmoment lassen sich per App konfigurieren. Dafür bekommt der Fahrer auch die Kosten pro Kilometer und den Vergleichswert für den Verbrauch mit einem Motorrad mit Verbrennungsmotor geliefert.

Ich höre jetzt schon die Kritiker, die Reichweite sei noch nicht akzeptabel. Die Zero S erweitert die Reichweite pro Stunde an der Steckdose um 137 Kilometer und das an der ganz normalen Steckdose. Mit voller Batterie können über 350 Kilometer zurückgelegt werden, je nach gewählter Batteriegröße.

Was aber auch den grössten Kritiker überzeugen wird, sind die Wartungskosten. Es fallen keine Kosten mehr für Öl, Zündkerzen, Kupplung, Filter, Kette, usw., an. Der Motor treibt mit einem Keilriemen direkt das Hinterrad an, das einzige bewegliche Teil an dem ganzen Motorrad.

Die Zero S kann ganz nach den eigenen Bedürfnissen konfiguriert werden. Mehr Batterieleistung oder lieber weniger Gewicht. Der Motor leistet ganze 60 PS bei 5.300 Umdrehungen und das Motorrad wird mit einer Fünf-Jahres-Garantie ausgeliefert.

Die Zukunft des Tunings steht schon beim Zero Händler. Die Frage ist, wie lange wir noch warten werden, bis wir sie akzeptieren. Mir gefällt das Motorrad sehr gut, zum Teil, weil es wie ein normales Motorrad aussieht und nicht wie aus dem Film Tron.

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Die Geschichte des Tunings

Der Begriff Tuning stammt aus der Musik und beschreibt den Vorgang des Stimmens der Instrumente. Aus den 1960er Jahren ist bekannt, dass die Techniker von Yamaha die Musikabteilung um Hilfe baten, damit sie bei der Abstimmung der Auspuffanlagen halfen. Sie berechneten alle Komponenten der Anlagen und entwickelten ein Auspuffsystem, das sich tatsächlich auch besser anhörte.

Die 250er Motorräder der Marke wurden mit den neuen Auspuffanlagen so erfolgreich, dass sie sogar die Rundenzeiten der großen 500er schlugen.

In den 1970er Jahren wurden dann vor allen die fahrtechnischen Möglichkeiten der Motorräder verbessert, das heißt, dass die Fahrwerke und Stoßdämpfer verbessert wurden. Zu dieser Zeit wurden die Motoren noch getrennt von den Rahmen getunt und es entstanden nur selten balancierte Fahrzeuge, deren Komponenten aufeinander abgestimmt waren.

Besonders in England wurden von der Firma Rickmann oder Harris qualitativ hochwertige Rahmen hergestellt, die mit leistungsstarken Motoren aus japanischer Herstellung ausgerüstet wurden. Für Rennfahrer waren die Rahmen aus englischer Produktion zu dieser Zeit die beste Wahl, weil sie leichter und präziser gefertigt wurden als die Rahmen aus Japan.

Die einzige Ausnahme machte der Schweizer Fritz Egli, der seit 1966 Rahmen für englische und japanische Motorräder baut. Viele Hersteller versuchten, seine vereinfachten Rohrrahmen nachzubauen, erreichten aber nie die Qualität des Vorbilds.

Auch Bimota startete zuerst mit der Entwicklung von Rahmen. Der Legende nach stürzte Massimo Tamburini mit einer Honda CB 750 durch das instabile Fahrwerk des japanischen Motorrads. Er entwickelte daraufhin einen Rohrrahmen für den Motor. Er war der erste der Honda Bimotas, die die Marke später berühmt machte,

Erst in den 1990er konnte im Rahmenbau ein großer Fortschritt gemacht werden, als Aluminium nutzbar gemacht werden konnte. Viele Unternehmen fingen in den 90er Jahren an, die Fahrwerkskomponenten der Motorräder zu verbessern und die Superbike und Supersport Serie trieben die Entwicklungen noch weiter an. Jetzt konnten Serienmotorräder in einer eigenen Klasse antreten, die stark modifiziert werden konnten. Die Hersteller begannen Motorräder zu entwickeln, deren Rahmen und Motoren bereits ab Werk für die Serie eingesetzt werden konnten.

In den 1990er Jahren startete auch das optische Tuning in der Motorrad-Industrie. Zuerst mit den leichten und stabileren Carbon Teilen, die lange Zeit nur mit Klarlack versehen wurden. Erst viel später konnte das Material auch für Räder und Fahrwerkteile verwendet werden, als der Preis des Materials dies erlaubte.

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Biker oder Rocker?

Für viele Mitbürger sind wir der Inbegriff der organisierten Kriminalität, der Prostitution, des Drogenhandels und der Massenschlägerei, wenn wir in schwarzer Lederkleidung auf großen Motorrädern durch die Straßen fahren.

Zugegeben, ein wenig reizen diese Vorurteile schon, wenn unsere Mitbürger mit aufgerissenen Augen das Weite suchen, wenn wir an der Eisdiele parken. Dass wir noch nie einer Fliege etwas angetan haben, werden wir nicht unbedingt auf unsere Kutte schreiben. Ein Stück der Rocker-Nostalgie à la Easy Rider und die wilden Engel gehört schließlich auch zu unserem Image.

Trotzdem wird besonders in letzter Zeit immer mehr Acht darauf gegeben, die Begriffe Biker und Rocker genau abzugrenzen. Während das Image der Hells Angels und Bandidos noch einen positiven Geschmack auf der Zunge hinterlässt, geht die Presse aber auch weiterhin in die Richtung, andere Gruppen mit dem Begriff Rocker zu bezeichnen. Banden mit Colours und Lederkleidung, die keine Motorräder besitzen und sich ansonsten an keine Regeln halten, werden als Rocker bezeichnet.

Der neueste Trend geht in Richtung Nazirocker, die gar nichts mehr mit der Bruderschaft der Motorradfahrer zu tun haben. Wir müssen sehr darauf aufpassen, dass die Werte, die uns verbinden, nicht missbraucht werden, genauso wie der Begriff Rocker.

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Die Tuning-Rennszene in Deutschland

In Deutschland gibt es einige verrückte Rennkategorien. Wer Interesse daran hat, kann getunte Fahrzeuge in allen Größen bewundern und auch selber Rennen fahren.

Das Verrückteste, was ich in letzter Zeit gesehen habe, war ein 50-Kubikzentimeter-Roller, der komplett ohne jede Verkleidung auf einem Sprint-Rennen über die Viertelmeile gefahren wurde. Die kleine Maschine machte erst gar keinen imposanten Eindruck, sie sah eher wie der verunglückte Versuch aus, aus einem Fahrrad eine Rakete zu machen.

Bis das kleine Monster gestartet wurde. Der Motor hörte sich an wie eine Motorsäge auf Steroiden. Der Start war eindrucksvoll, der kleine Motor schaffte es sogar, Gummi auf dem Straßenbelag zu lassen und der Roller beschleunigte auf der Viertelmeile bis auf 140 Kilometer pro Stunde.

Das war sehr eindrucksvoll und mir wurde bestätigt, dass er noch nicht einmal einer der schnellsten Vertreter der Szene war. In Deutschland werden viele Rennen ausgetragen, die normale Motorradfahrer wohl eher als Spinnerei bezeichnen würden. Sie vermitteln aber ihren eigenen Charme und sind besonders für Besucher sehr interessant.

Ich selber habe mir schon vorgenommen, die nächsten Roller-Rennen und auch noch andere verrückte Ideen zu unterstützen. Ich hoffe wir sehen uns dort bald!

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Luftfilter-Tuning

Der Luftfilter ist eines der beliebtesten Teile, um die Leistung eines Motors zu erhöhen. Welche Vorteile und Nachteile bietet der Austausch des Luftfilters?

Der Luftfilter hat eine wichtige Funktion. Der Motor benötigt für die Verbrennung des Kraftstoffs große Mengen an Sauerstoff. Diese werden mit dem Kraftstoff vermischt und im Brennraum des Zylinders verbrannt. Dabei können Teile, die mit der Luft in den Zylinder transportiert werden, große Schäden anrichten oder auch nur den Verschleiß der Komponenten vergrößern. Der Luftfilter ist also wichtig für die Funktion des Motors. Er hilft auch, die Ansauggeräusche des Motors zu dämpfen.

Die von den Herstellern verbauten Filter sind auf Sicherheit ausgelegt und nicht auf bessere Leistung. Wenn der Motor die Möglichkeit hat, mehr Sauerstoff anzusaugen, hat er auch mehr Leistung. Solange gesichert wird, dass die Luft ausreichend gefiltert wird, ist das in Ordnung, solange die Ansauggeräusche nicht zu groß werden.

Die Leistungssteigerung durch Sportfilter ist nicht besonders groß, wenn nicht auch andere Komponenten des Motors verbessert werden. Die Risiken, die durch den Austausch entstehen, können aber fatal für den Motor sein. Außer dass bei einem offenen Filter auch mehr Kraftstoff benötigt wird, kann die allgemeine Betriebserlaubnis dadurch erlöschen.

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Mit Sicherheit ins Motocross-Rennen

Motocross ist eine der spannendsten und spektakulärsten Sportarten überhaupt. Mit waghalsigen Sprüngen und rasanten Überholmanövern rasen die Motocross-Athleten über unwegsame Böden aus Sand und Lehm, über Hügel und Steilhänge. Dabei werden die Gelenke und der Rücken der Motocross-Sportler stark belastet. Außerdem ist die Gefahr von Stürzen groß und es kommt auch schonmal zu Zusammenstößen. Daher steht beim Motocross Sicherheit an erster Stelle.

Ohne Schutzausrüstung geht es beim Motocross nicht. Dazu gehören neben Schutzkleidung wie MX-Jacke, MX-Hose und Crosshelm auch Stiefel, Handschuhe, eine Brille sowie Rücken-, Schulter-, Nacken-, Brust- und Knieschutz. Hier schauen wir uns die wichtigsten Bestandteile einer MX-Schutzausrüstung an.

Knie- und Schulterschutz

Zum Schutz von Knie- und Schultergelenken empfehlen sich moderne Orthesen. Diese werden nach einem Gipsabdruck für die Gelenke jedes individuellen MX-Athleten angepasst. Die aus Carbon oder Kunststoff hergestellten Orthesen bieten optimalen Schutz, hohe Stabilität, leichtes Gewicht und hohen Tragekomfort.

Schutzjacke

Eine speziell für den MX-Sport hergestellte Protektorenjacke bietet den idealen Schutz gegen Verletzungen an Armen, Ellenbogen und Schultern. Darüber hinaus verfügen diese Jacken über eine zum Waschen herausnehmbare flexible Rückenplatte, die optimalen Schutz für den Rücken und die Wirbelsäule bietet. Beim Kauf einer Protektorenjacke ist darauf zu achten, dass die Jacke richtig passt und eng anliegt, damit sie beim Fahren nicht verrutschen kann.

Brustschutz

Ein Brustpanzer lässt sich gut mit der Protektorenjacke kombinieren. Brustpanzer werden wie Knie- und Schulterorthesen individuell angepasst und schützen bei einem Sturz vor Verletzungen im Brustbereich, einschließlich Rippen, innere Organe und Schlüsselbein. Sie bestehen aus unzerbrechlichem Kunststoff und zum Aufprallschutz sind hochwertige Schaumstoffelemente integriert. Ein Brustpanzer schützt auch vor auffliegenden Steinen.

Genickschutz

Bei Motocross-Rennen werden enorm hohe Geschwindigkeiten erreicht. Daher ist beim Kauf einer zureichenden Schutzausrüstung ein Nackenschutz zum Schutz vor Nackenverletzungen nicht außer Acht zu lassen. Diese bestehen aus verstärktem Carbon oder Kunststoff, sind leicht und bieten durch verschiedene Einstellungsmöglichkeiten perfekte Passform, hohen Tragekomfort und optimale Bewegungsfreiheit.

Kopfschutz

Die Verlässlichkeit des Helms ist beim Motocross-Rennen von höchster Bedeutung. Bei der Wahl des richtigen Crosshelms ist die Auswahl groß. Man sollte dabei unbedingt auf die Qualität, Passform, die Außenschale, die Innenpolster und die Belüftung des Helms achten. Die Qualität ist bei MX-Helmen markenübergreifend relativ groß, da es bestimmte Prüfnormen gibt, die alle MX-Helme erfüllen müssen. Viele Helme verfügen über zum Waschen herausnehmbare Innenpolster. Manche Helme besitzen ein Luftsystem, mit dem die Innenpolster aufgepumpt werden können. Damit ist die ideale Passform stets gewährleistet.

Augenschutz

Eine gute Crossbrille ist beim Motocross-Rennen unentbehrlich. Sollen die Augen gut geschützt sein, so hat man im Idealfall für jedes Wetter die passende Brille. Erhältlich sind neben Sonnenbrillen auch Brillen für Regen oder hohe Luftfeuchtigkeit. Will man vermeiden, dass die Brille anläuft, so sollte man sich für eine Brille mit Doppelglas entscheiden. Wie bei aller anderen Schutzausrüstung ist es wichtig, das die Brille richtig passt und nicht verrutschen kann.

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