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Die Öhlins-Geschichte

Kenth Öhlins war ein passionierter Motocross-Fahrer in den 1970er Jahren. Es wunderte ihn, dass die Fahrwerke der Motorräder in dieser Zeit nicht auf dem gleichen technischen Niveau waren wie die Motoren.

In der Werkstatt seines Vaters hatte er die Möglichkeit, die Stoßdämpfer der Motocross-Motorräder auseinander zu nehmen. Er erkannte, dass die normalen Stoßdämpfer nicht für die Ansprüche der Fahrer ausgelegt waren. Er fing an, einen Stoßdämpfer zu entwickeln, der seinen eigenen Ansprüchen gerecht wurde. Dafür nutzte er hochwertige Rohmaterialien und stellte eine exakte Produktion sicher.

Er gründete 1976 Öhlins Racing und konnte mit dem Team schon im zweiten Jahr die Weltmeisterschaft gewinnen. Öhlins stellte bis dahin nur Stoßdämpfer für Motocross- und Enduro-Motorräder her und unterstützte die Fahrer auch während der Wettbewerbe.

Erst viel später entwickelte Öhlins auch Stoßdämpfer für die schnelleren Straßenmotorräder. Auch in dieser Sparte war das Unternehmen durch die große Qualität und die Unterstützung der Fahrer sehr erfolgreich. Der Ruf der Marke verbreitete sich sehr schnell, sodass Öhlins Dämpfer heutzutage zu den besten Dämpfern der Industrie gehören.

Durch den großen Erfolg bei den Zweirädern wurde der Sprung zu den Autos viel einfacher. In kurzer Zeit etablierte sich das Unternehmen bei den Tourenwagen und in der Formel 1. Für Modena Lamborghini wurde das erste erfolgreiche Öhlins Fahrwerk in der Formel 1 entwickelt.

Die Qualität der Stoßdämpfer und die außergewöhnliche Präzision der Produkte haben viele professionelle Fahrer in den letzten Jahren überzeugt und viele Hersteller bauen heute die Produkte der Marke in ihren hochwertigen Serienfahrzeugen ein. Mit dem TTX Konzept und den konstanten Weiterentwicklungen hat das kleine Unternehmen den Markt in kurzer Zeit erobert. Heute gehören Öhlins Stoßdämpfer zu der Grundausstattung jedes Rennstalls.